Konfirmation

Verschoben! Die Konfirmation am 17. Mai muss wegen der Corona - Krise für diesen Termin abgesagt werden.

In einem Brief an Konfirmanden und Eltern erläutert Pfarrer Thomas Koschnitzke die Gründe und wie die weiteren Planungen aussehen:

Liebe Konfirmanden! Liebe Eltern!

Wir hoffen, dass Ihr und Sie gesund sind und mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gut zurechtkommen.  

Nun ist der Fall des Falles eingetreten: Angesichts der gegenwärtigen Unklarheit und Ungewissheit haben wir entschieden, die Konfirmation am 17. Mai abzusagen bzw. zu verschieben. (Das gilt auch für alle bis dahin geplanten Konfirmandentreffen.) Es tut uns leid, dass damit viele Planungen, Vorbereitungen und Vorfreuden in den Familien durchkreuzt werden! Aber die aktuelle Situation lässt nur eine Absage zu. Es wäre auch kein schönes Fest, wenn es nur reduziert gefeiert werden kann.

Nach Mitteilung unserer Landeskirche soll möglichst bald nach dem 30. April ein Weg geebnet werden, »stufenweise wieder Gottesdienste feiern zu können. Dazu bedarf es noch abgestimmter Infektionsschutzkonzepte. Wir sind in intensiver Vorbereitung von Regelungen, die Gottesdienste und Kasualien unter geklärten Rahmenbedingungen ermöglichen, sodass die Bestimmungen des Infektionsschutzes eingehalten werden«. Zu Konfirma-tionen wird grundsätzlich gesagt: »Bei Konfirmationen erscheinen Termine vor der Sommerpause unrealistisch.« 

Mit anderen Worten: Wann genau und unter welchen Voraussetzungen (Maskenpflicht?, Verzicht auf das Abendmahl?, kein Gesang?, begrenzte Besucherzahl?) gemeinschaftliche Gottesdienste wieder erlaubt werden, steht im Moment noch nicht fest. Die Kirchen erarbeiten gerade Konzepte für eine schrittweise Lockerung des Gottesdienstverbots.

Das können wir Euch und Ihnen im Moment mitteilen. Im Lauf dieser oder der nächsten Woche können wir wahrscheinlich mehr sagen.

Der neue Termin für die Konfirmation wird auf jeden Fall rechtzeitig mit Euch und Ihnen abgesprochen werden. Unsere kleine Gruppe bietet gute Voraussetzungen, dass wir einen Termin finden, der hoffentlich für alle passt. Deshalb bitten wir Euch und Sie um Verständnis und Geduld, dass wir noch keinen neuen Termin nennen. Jeder neue Termin stünde ja auch unter Vorbehalt. 

 Bleibt / Bleiben Sie mit Ihren Lieben behütet in diesen Wochen!

 Mit freundlichen Grüßen
Thomas Koschnitzke

Und hier die Meinung von einigen Eltern:
Die Absage der Konfirmation hat mich persönlich ziemlich schwer getroffen. Aber es ist nachvollziehbar, dass solche Veranstaltungen in nächster Zeit ausfallen müssen. Allerdings fände ich es sehr befremdlich, wenn die Gottesdienst-Regelungen ab Mai gelockert werden sollten, unsere Konfirmation aber, die ja mit sechs Konfirmanden (im Vergleich zum z.B. letztjährigen Jahrgang mit 17 Konfirmanden) keinen besonders großen Gottesdienst dargestellt hätte, gestrichen wird.

Hoffen  wir, dass wir alle aus dieser Phase den konstruktiven Gedanken mitnehmen, dass Gemeinschaft und Kultur kostbar sind und dass  Innehalten, Konzentration  und interessierte Auseinandersetzung mit einem Thema meistens weiter führen als das ewige Höher-schneller-mehr. Vielleicht herrscht nach der Krise insgesamt etwas mehr Bewusstein und Dankbarkeit für das, was wir schon haben, und weniger Drang nach schnellem Konsum. Dann wäre diese Zeit jetzt zumindest nicht völlig sinnlos.

Für unseren Sohn ist es gut, dass die Konfirmation verschoben wird.
Er will lieber richtig feiern, als irgendeine Notkonfirmation. Und auch eine Feier im gebuchten Lokal wäre nicht möglich.

Die Absage kam leider sehr spät, gebuchte Bahntickets von einigen Gästen können nicht mehr storniert werden.
Sorgen haben wir um ältere Gäste. Die Großmutter hat sich sehr auf die große Familienfeier gefreut. 

Blöd ist die Unsicherheit, wann und ob es im Herbst mit dem Konfirmandenunterricht weitergeht, und wann dann schließlich die Feier sein wird.

Natürlich ist es für uns einerseits schade, die Konfirmation auf ungewisse Zeit verschieben zu müssen. Andererseits sind wir eigentlich froh über die Absage, da wir die ganze engere Familie und die Paten einladen wollen, dassind über 40 Personen, und auch wenn davon nur wenige über 60 Jahre alt,sind, hätten wir das in der aktuellen Situation nicht verantworten können. Es kann natürlich sein , dass die "geerbte, gute Hose" dann nicht mehr passt oder das für den jetzt abgesagten Termin reservierte Lokal zum neuen Termin nicht verfügbar ist - aber  das sind ja nur Kleinigkeiten im Vergleich dazu wie Corona viele gesundheitlich oder auch existenziell betrifft.

Unsere Konfirmanden 2020 - der große Tag wird leider, leider verschoben!


Foto:Johanna Wannack

Eine reine Boygroup sollte dieses Jahr am 17. Mai um 11 Uhr bei uns in der Neupfarrkirche konfirmiert werden: Michael Blümm, Denis Golubew, Friederf Graml, Ferdinand Hohenberger, Julian Lück und Lukas Zigldrum. Die sechs Buben haben sich auf diesen großen Tag vorbereitet: Im Konfikurs einmal im Monat immer am Samstag besprachen sie mit Pfarrer Thomas Koschnitzke, Johanna Wannack und Vikarin Jasmin Gerhäußer, was im christlichen Glauben zählt und was eine Kirchengemeinde beschäftigt. Sie besuchten ein Hospiz, tauschten sich zu den Eindrücken, die sie dort gemacht hatten, aus, trafen sich ein ganzes Wochenende zur Freizeit im Jugendtagungshaus Geiselhöring (mit super Kissenschlachten!). Aber dann setzten schon die Probleme ein: Die Konfi-Ralley aller evangelischen Kirchengemeinden in Regensburg musste abgesagt werden, ebenso die   Taizé-Andacht in der Neupfarrkirche und die geplante Übernachtung in der Kirche. Und nun auch noch die Mega-Enttäuschung: keine Konfirmation im Mai. Jetzt ist Geduld gefordert, denn im Augenblick wissen wir alle noch nicht, wann ein neuer Termin angesetzt werden kann.

Festlicher Konfirmationsgottesdienst am Sonntag Rogate (26.Mai 2019):

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Thomas Koschnitzke, Vikarin Jasmin Gehäußer, dem Konfiteam und dem Kirchenvorstand in die Neupfarrkirche ein. Die war  bis auf den letzten Platz besetzt: Zusammen mit Eltern, Verwandten und Gästen feierte die Gemeinde die Konfirmation, bei der die Jugendlichen das Taufversprechen, das einst ihre Eltern und Paten gegeben haben, nun selbst bewusst bestätigen. Im mehrmonatigen Konfikurs hatten sie sich auf den großen Tag vorbereitet und u.a. eigene Glaubenssätze erarbeitet - eine Konfirmandin trug sie im Gottesdienst vor. Als Konfirmierte sind die Jugendlichen nun erwachsen in der Kirche, können Paten werden, an Wahlen teilnehmen, Ämter in der Gemeinde übernehmen und wie einige ehemalige Konfis als Teamerinnen bei Konfi-Kursen mitwirken. Welche Spuren hinterlassen wir im Leben? Wie prägem Liebe, Geduld, Humor unser Leben? Welche Lebens-Mittel helfen uns weiter? Die Predigt kreiste um diese Fragen. Die Regensburger Kantorei unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Roman Emilius gestalteten den festlichen Rahmen des Gottesdienstes. Und danach gab's viele Fotos.


Copyrioght: Fotostudio Daniel

Und das war vor der Konfirmation, draußen vor dem Gemeindehaus: 

Foto: Adelheid Bezzel

Aufbruch in die Kirche, der Zug muss sich erst noch sortieren:

Foto: Privat

Am nächsten Morgen: Das traditionelle Konfi - Frühstück im Gemeindesaal

Vor dem großen Ansturm: Gedeckte Tische und Buffet


Fotos: Petra Preß

...und ab 10 Uhr: Guten Appetit! Jetzt frühstücken die  Konfirmierten.

Foto: Johanna Wannack

Ostern 2019: 

Das war ein Gottesdienst: Diakon Hans Köhler trug die neue Osterkerze feierlich in die Kirche, der kleine Jonathan wurde getauft, der Kinderchor schmetterte aus voller Kehle, die Konfirmandinnen und Konfirmanden übernahmen Lesungen und Fürbitten-Gebete und versammelten sich mit den Kinderchorkindern zum Gruppenfoto vorm Altar.

Foto: Adelheid Bezzel

Gottes großes Ja: Konfirmation 2018: Sonntag, 6. Mai, 11 Uhr


Foto: Fotostudio Daniel
Vertraut den neuen Wegen..“ mit diesem Kirchenlied begleitete eine große Festgemeinde in der Neupfarrkirche die neun jungen Leute, die am Sonntag von Pfarrer Thomas Koschnitzke und Vikarin Jasmin Gerhäußer konfirmiert wurden. Ein gutes halbes Jahr hatten sie sich auf diesen großen Tag vorbereitet: Zusammen mit den Teamerinnen - ehemaligen Konfirmandinnen -  haben sie sich im Konfi-Kurs mit Glaubensfragen beschäftigt, haben diskutiert, was Christsein im Alltag bedeutet und haben Aufgaben im Gottesdienst übernommen. Nun haben sie ein bewusstes Ja zu Glauben und Gemeinde gesprochen, haben bestätigt - konfirmiert -, was bei der Taufe Eltern und Paten für sie versicherten. Nun können sie in der Gemeinde Verantwortung übernehmen, zum Beispiel bei den Kirchenvorstandswahlen im Oktober ihre Stimme abgeben, sie können in Gemeindeversammlungen mitentscheiden und als Patinnen und Paten Kinder mit dem christlichen Glauben vertraut machen. Für Emma Dornberger, Lara Engelhardt, Maxim Golubew, Helena Hipp, Lisa Orthuber, Florina Rall, Tara Seifarth, Anastasia Weber, Clemens Wittmann hieß es aber m Sonntagnachmittag erst einmal feiern, mit der Familie und vielen Gästen, die die Neupfarrkirche bis auf den letzten Platz füllten.

Sie begleiten unsere Konfis: Die Teamerinnen

Hallo liebe Gemeinde,

hier sind wieder die Teamerinnen der Neupfarrkirche. Wir wurden 2016 konfirmiert und sind bis heute mit viel Freude bei der Arbeit mit den Konfirmanden dabei. In Zukunft wollen wir unsere Arbeit mit den Konfis noch verstärken, z.b. mit Projekten, die wir selbst erarbeiten. Wir haben für das kommende Jahr viele Pläne, nicht nur die Teilnahme an der Konfi-Übernachtung und der Konfi-Freizeit, auch eine eigene Teamerinnen-Freizeit im nächsten Sommer und die Teilnahme am Jugendleiterkurs sind geplant. Wir werden uns nicht nur öfter zur Besprechung unserer Projekte treffen, sondern auch einfach mal so zum Ideenaustausch und gemeinsamen Kochen.
Anabel, Carlotta, Charlotte und Hanna                                                  

21. Mai 2017: Konfirmation in der Neupfarrkirche

Eine große Festgemeinde feierte am Sonntag mit vielen frohen Liedern in der Neupfarrkirche die Konfirmation von sechs jungen Leuten:  Lukas Arnold, Ronja Aulinger, Greta Herbst, Alex Metzler, Timo Renner, Maja Schlerf. Das Foto zeigt die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit der Teamerin Johanna Wannack und den Pfarrern Thomas Koschnitzke und Friedrich Hohenberger. 

Foto: Fotostudio Daniel                                                                                                                   
Mehrere Monate lang haben die Jugendlichen sich mit Glaubensfragen beschäftigt, haben diskutiert, was Christsein im Alltag bedeutet und haben Aufgaben im Gottesdienst übernommen. Nun haben sie ein bewusstes Ja zu Glauben und Gemeinde gesprochen, haben bestätigt - konfirmiert -, was bei der Taufe Eltern und Paten für sie versicherten. Damit sind sie nun zum Abendmahl zugelassen. Sie können in der Gemeinde auch Verantwortung übernehmen, zum Beispiel an Kirchenvorstandswahlen teilnehmen und in Gemeindeversammlungen mitentscheiden. Als Patinnen und Paten können sie Kinder mit dem christlichen Glauben vertraut machen.  Pfarrer Thomas Koschnitzke schlüpfte in seiner Predigt in die Rolle von Martin Luther und erzählte aus dessen Leben: wie er nach heftigen Zweifeln zu Gottvertrauen und innerer Freiheit fand, wie er daraus Stärke und die unerschütterliche Gewissheit gewann, dass der Mensch einen unmittelbaren Zugang zu Gott hat. Zur Erinnerung an ihre Konfirmation im Reformationsjahr erhielten die jungen Leute jeweils einen kleinen Playmobil Luther geschenkt.