Gruppen und Kreise

Wichtige Information:

Diakon Hans Köhler ist vorübergehend nur übers Pfarramt (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de), Tel.: 599725-12 oder 599725-17 erreichbar.

Herzliche Einladung zur Nikolausandacht

Samstag, 5. Dezember 2020, 16.30 Uhr, Pfarrgarten der Neupfarrkirche (Pfarrergasse 5)
Mit Feuerschale, Singen, Geschichte hören und natürlich kommt der Nikolaus (mehr Infos  und zur Anmeldung hier klicken)

Unser Kinderchor  

Singen und Spielen, jeden Donnerstag von 16.30 - 17.30 Uhr, Gemeindesaal Pfarrergasse 5. Schaut einfach mal vorbei, Anmeldung ist nicht nötig. Alle Kinder ab 4 Jahre gern singen, laden wir zu den Proben im Gemeindesaal der Neupfarrkirche ein:  Unserer Musik-Leherin Elisabeth Gabele hat immer tolle Ideen - und dann und wann treten die Kinder mit dem, was sie geübt haben, im Familiengottesdienst auf. Auch kleine Musicals haben sie schon aufgeführt. Mehr Infos bei Diakon Hans Köhler. Tel.: 0941 - 599 725 -17 oder 0941 - 599 725 -12 (Pfarramt)

„Die Stadtbläser – Evangelischer Altstadtposaunenchor Regensburg“:

Wer hat Lust, dabei zu sein? Auch ein vielleicht abgelegtes Instrument wieder zum Klingen zu bringen? Der Posaunenchor freut sich über alle, die mitspielen wollen und bietet auch
Anfängerunterricht. Geprobt wird jeden Montag um 19 Uhr im Gemeindesaal.

 

KiKiFü: Neupfarrkirche von Kindern für Kinder

Copyright: Neupfarrkirche

Pünktlich zu Ostern wurde er von der Druckerei ausgeliefert: Der KiKiFü, der Kinderkirchenführer der Neupfarrkirche: Wie heisst das Dach über der Kanzel? Was ist ein Mesnerspion? Warum hat der Taufstein keinen Abfluss? Acht Kinder und drei Erwachsene haben im Februar mehrmals die Neupfarrkirche erkundet, geheime Ecken und versteckte Schätze wurden entdeckt, der Heizungsschacht bis zum Ende ausgeleuchtet, die Läutanlage begutachtet. Alle Beobachtungen und Fundstücke hat das KiKIFü - Team zusammengetragen und in Zeichnungen, Fotos und pfiffigen Texten für den KiKiFü festgehalten: 16 bunte Seiten umfasst das kleine Meisterwerk. Es ist in der Neupfarrkirche für einen Euro zu erwerben (links neben der Eingangstür). Wer mehr wissen will, wie der KiKiFü entstanden ist: In der Taufkapelle der Neufprarrkirche ist eine kleine Ausstellung mit Zeichnungen und Fotos zu sehen, die nicht im Kinderkirchenführer enthalten sind. Das Titelbild des KiKiFü haben Lina, Clara und Finn gestaltet. Ihnen und Karla, Marlene, Martha, Ida und Henrik herzlichen Dank!  

JAA  in der Neupfarrkirche: Was ist denn das? 

Liebe Gemeindemitglieder,
seit einiger Zeit gibt es in unserer Gemeinde den JAA - den „Jugendarbeitsausschuss“. Diesem gehören Mitglieder des Kirchenvorstands, Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie meine Wenigkeit, Ihr Gemeindediakon an. Ziel des Ausschusses ist es, Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Kirchengemeinde zu planen und zu koordinieren. Solche Angebote sind zum Beispiel:
  • Unser Kinderchor. Die Leitung hat Frau Elisabeth Gabele, eine Lehrerin im Ruhestand.
  • Der ökumenische Kinderbibeltag (zusammen mit unseren katholischen Nachbarn von Sankt Cäcilia und der Dompfarrei Niedermünster).
  • Der Sing- und Spielnachmittag vor den großen Ferien, der in einen Familiengottesdienst zum Abschluss vor den Sommerferien mündet.
  • Das Adventsstündchen an jedem Samstag im Advent für Kinder von 5 bis 12 Jahren: Da werden Plätzchen gebacken, Weihnachtssterne gebastelt, Kerzen selbst hergestellt, wir singen und hören Geschichten.
  • Premiere in diesem Jahr: Ein Krippenspiel, das beim Familiengottesdienst an Heilig Abend aufgeführt wird.
  • Das Taizè-Gebet: Eingeladen sind nicht nur Jugendliche, sondern alle Interessierten.
  • „Kochen und Kino“ sowie Kickerturniere sind unsere Angebote speziell für Jugendliche. 
  • Der Familienausflug im Sommer (z.B. Kanufahren oder Brotbacken für Kinder auf einem Erlebnisbauernhof im vorderen Bayerischen Wald. 2020 wollen wir ebenfalls im Bayerischen Wald eine Wochenende - Freizeit anbieten.         
Der Jugendarbeitsausschuss hält Kontakt zu den Konfirmanden-Aktivitäten und möchte den Konfirmandinnen und Konfirmanden Lust auf ein Engagement in ihrer Kirchengemeinde machen.
In Zukunft wollen wir zudem mit unseren Nachbarn von der Dreieinigkeitskirche Gemeinsames auf die Beine stellen. Wenn Sie die Angebote für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde fördern wollen – sprechen Sie uns an! Wir freuen uns über neue Initiativen und Unterstützung! Hans Köhler (Diakon, Tel.:  5 86 50 28 oder umweltberatung@dekanat-regensburg.de)
Und hier sind sie, die JAA-ler:
 

 

"Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf die Predigt" - Evangelisch in Regensburg 1517 bis heute
Unter diesem Titel liegen die Vorträge von Dr. Christine Gotfriedsen jetzt gedruckt vor. Die Leiterin des evangelischen Kirchenarchivs schilderte im Rahmen des Reformationsgedenkens 2017 die Regensburger Kirchengeschichte von der Reformation bis heute anhand von Dokumenten und Briefen aus fünf Jahrhunderten: 
Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich die Freie Reichsstadt Regensburg offiziell der Reformation anschloss. Als am 15. Oktober 1542 die Reformation in Regensburg eingeführt wurde, änderte sich auch die Kirchenhierarchie in der Stadt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle zur Schönen Maria wurde zur ersten evangelischen Kirche der Stadt und erhielt als neue Pfarre den Namen Neupfarrkirche. Die Geschichte des evangelischen Regensburg ist auch eine Geschichte der Neupfarrkirche, an der viele herausragende Theologen wirkten. Nikolaus Gallus, Salomon Lenz, Jacob Christian Schäffer, um nur einige zu nennen. Leicht war das Zusammenleben mit den Gesandten aus aller Herren Länder nicht immer für die evangelische Gemeinde - so plauderten die hohen Herren oft während des Gottesdienstes miteinander - einer Magd riss am 4. Advent 1731 der Geduldsfaden: "Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf das Evangelium" rief sie ihnen zu. Die Anwesenden erstarrten und erwarteten ein Strafgericht für die Magd - doch dieses blieb aus und die Gesandten benahmen sich ein bisschen besser. Solche Anekdoten finden sich immer wieder in der Kirchenbüchern und vermitteln ein lebhaftes Bild des kirchlichen Alltags in Regensburg. Dazu die Integration der Glaubensflüchtlinge, die in Regensburg Zuflucht suchten und fanden, die verheerenden Pestepidemien, die Kontroversen um die Einführung eines neuen Gesangbuches als Ausdruck der theologischen Gegensätze zwischen Pietisten und Rationalisten, immer wieder das konfessionelle Miteinander in der Stadt, und ausführlich und - eindrucksvoll belegt mit einem Gemeindebrief und einer Kanzelabkündigung von 1939 - die Regensburger evangelische Kirche im Nationalsozialismus. Mit einem kurzen Überblick über die Entwicklungen nach 1945 bis heute endet die evangelische Kirchengeschichte der Stadt.
Das Büchlein ist in der Reihe "Regensburger kleine Beiträge zur Heimatgeschichte", Heft 9 erschienen und im Pfarramt, Pfarrergasse 5, für 8,80 Euro erhältlich.  

 

R Ü C K B L I C K E :

Taizé -Andacht im Pfarrgarten

Foto: Petra Preß
Es war ein eindrucksvoller Abend im großen Kreis: Rund 30 Jugendliche, Frauen, Männer, Familien versammelten sich am 22. November bei Laternenlicht rund um die Feuerschale im Pfarrgarten der Neupfarrkirche, um gemeinsam bei der Taizé-Andacht zu singen, zu beten, zu schweigen. Wegen der Corona-Auflagen konnten wir nicht in geschlossenen Räumen zusammen kommen - doch mit warmer Kleidung und bei der feierlichen Atmosphäre wurde die Andacht zum bleibenden Erlebnis.  

Bitte vormerken: Weitere Taizé-Andachten (geplant für 2021), jeweils Sonntag um 19 Uhr:
31. Januar, 28.März, 16.Mai, 1. August, 26. September, 21.November

Erntedank - Sonntag: Familien - Gottesdienst im Dörnbergpark

Unser traditioneller Erntedank-Altar mit Blumen, Gemüse, Früchten und Getreide sowie einem großen und drei kleinen Erntedankbroten stand dieses Jahr auf der Wiese im Dörnbergpark.

Bei herrlichem Herbstwetter hatte sich eine große Gemeinde versammelt: Familien mit Kindern hatten eigens Decken mitgebracht, dahinter standen als Sitzgelegenheiten Bierbänke im   Halbkreis vor den Strohballen, auf denen die Erntegaben lagen - so war Platz genug, um die nötigen Hygiene- und Abstandsregeln auch im Freien einzuhalten. 

Mit dem Posaunenchor wurde der Gottesdienst zu einem großen Fest unter freiem Himmel, das deutlich machte, was Erntedank auch bedeutet: Gemeinsam füreinander und für die Natur und Umwelt einstehen. Darüber sprachen Pfarrer Thomas Koschnitzke und Diakon Hans Köhler und wie wir alle das in den letzten Monaten erlebt haben. Nach dem Gottesdienst konnte die Gemeinde gegen eine Spende sich Erntegaben aussuchen - besonders gefragt die Erntedank-Brote: In der Bäckerei Neuhoff haben Kinder wieder beim Brotbacken mitgemacht.

Fotos:Svea Gutheil
Ein Jubiläum konnten wir an diesem Sonntag auch mitfeiern: Der kirchliche Verein „Schöpfung bewahren konkret“ besteht seit 25 Jahren. Er fördert erneuerbare Energien, pflegt und schützt heimische Pflanzen und setzt sich für die Umweltbildung ein. Und weil Diakon Hans Köhler zu den Gründungsmitgliedern zählt, waren aus ganz Bayern die Mitglieder zum Jubiläum nach Regensburg gekommen, erst zum Erntedank-Gottesdienst im Dörnbergpark und dann zum Vereinstreffen in der Neupfarrkirche. 

Mahnwache vor der Synagoge

„Wir gehören zusammen“: Unter diesem Motto versammelten sich am 27. September gegen 17.45 Uhr auf Einladung der Gemeinde der Neupfarrkirche und der Johanniter gut 100 Regensburgerinnen und Regensburger zur Mahnwache vor der neuen Synagoge. An Yom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, erinnerten sie an den Terroranschlag vor einem Jahr in Halle und versicherten ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinde: In Regensburg ist kein Platz für Antisemitismus! Gemeinsam haben wir ein Zeichen gesetzt, dass wir zusammengehören.
 
Aufstellung zur Mahnwache und: Prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Fotos: Johanniter

Schmetterlinge - Video-Kunst an der Außenwand der Neupfarrkirche

Sie flatterten rauf und runter, im Kreis herum, kleinere und größere Falter: Das Video-Kunst-Projekt "Schmetterlinge" war vom 25. September bis 4.Oktober eine hübsche abendlich-nächtliche Dekoration an der Südfassade des Ostchors der Neupfarrkirche:  

Foto: Stadt Regensburg

Sing- und Spielnachmittag mit Familiengottesdienst im Pfarrgarten:

Singen, Spielen, Kinderschminken, Farbschleuder, Brezen essen: Zum inzwischen schon traditionellen Sing- und Spielnachmittag kamen am Samstag, 18. Juli, Kinder und ihre Eltern in den Pfarrgarten der Pfarrergasse 5. Mit dabei wie immer: Diakon Hans Köhler mit seiner Gitarre. Damit es alle bequem haben und es kein Gedränge gibt, hatten einige Decken mitgebracht und auf dem Rasen ausgebreitet.
Foto: Anabel Preß
 „Mit Gottes Segen gehen“ - dies Motto hatte Friderike Hofmeister gleich in viele "'Skulpturen" verwandelt, die die Kinder mit Zollstöcken formen konnten: ein Haus, ein Regenbogen, Sterne und vieles mehr! Dazwischen gab's zur Stärkung Brezen und Limo. Im Anschluss feierten alle zusammen  Familiengottesdienst ebenfalls draußen im Pfarrgarten.  
  

Begrüßungsumtrunk mit Abstand: Umzug des Pfarramts der Dreieinigkeitskirche


Fotos Petra Preß

Beim Begrüßungsumtrunk: Die Pfarrer Martin Schulte, Thomas Koschnitzke und Ulrich Burkhardt, Pfarrerin Dr. Gabriel Kainz, Dekan Jörg Breu,Diakon Hans Köhler, Vertrauensfrau Sabine Freudenberg
Die Pfarrergasse 5 ist nun Adresse für zwei evangelisch-lutherische Pfarrämter: Das Büro der Dreieinigkeitskirche ist von der Dechbettenerstraße in das Gemeindehaus der Neupfarrkirche umgezogen, wo deren Verwaltung angesiedelt ist. Die beiden Innenstadtgemeinden - deren Kirchen nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt liegen - haben somit eine gemeinsame Anschrift mitten in der Altstadt. Pfarrer Thomas Koschnitzke, Dekan Jörg Breu, Diakon Hans Köhler und Vertrauensfrau Sabine Freudenberg (alle Neupfarrkirche) sowie Pfarrerin Dr. Gabriele Kainz von der Evangelischen Studierendengemeinde begrüßten Martin Schulte und Ulrich Burkhardt, die beiden Pfarrer der Dreieinigkeitskirche, mit einem Glas Orangensaft bzw. Sekt. Diakon Hans Köhler und Pfarrerin Dr. Gabriele Kainz überreichten zum Einstand Brot und Salz:

Der Umzug des Pfarramts der Dreieinigkeitskirche steht im Zusammenhang mit einer anderen räumlichen Veränderung kirchlicher Einrichtungen: Das evangelisch-lutherische Dekanat ist in das Haus der Kirche (Alumneum) Am Ölberg verlegt worden, wo schon mehrere evangelische Verwaltungen und Organisationen untergebracht sind, z.B. die Diakonie, das Kirchengemeindeamt, die Regensburger Kantorei, das Evangelische Bildungswerk und der evangelische Pressedienst. Das ermöglicht den einzelnen Einrichtungen eine einfachere Kommunikation und Besucherinnen und Besuchern eine bessere Orientierung. Durch den Auszug des Dekanats wurden dessen Büroräume in der Pfarrergasse 5 für das Pfarramt der Dreieinigkeitskirche frei. Mit der gemeinsamen Adresse beider Pfarrämter in der Innenstadt ist keine Fusion der Verwaltungen oder Gemeinden verbunden, es könnten sich allerdings auch hier hilfreiche Absprachen ergeben. 

Bei seiner Begrüßung verwies Pfarrer Thomas Koschnitzke darauf, dass es bis 1814 eine evangelisch-lutherische Innenstadtgemeinde gegeben hat, die im Zuge der kirchlichen Neuorganisation im bayerischen Königreich in die Obere und Untere Pfarre geteilt wurde.

Amtseinführung von Dekan Jörg Breu  

Jörg Breu, unser neuer Dekan und 1. Pfarrer der Neupfarrkirche, trat am 1. April sein Amt an. Im kleinsten Kreis verpflichtete Regionalbischof Klaus Stiegler Jörg Breu in der Neupfarrkirche auf sein Amt und überreichte ihm Urkunde und Amtskreuz:

Für die Gemeinde gratulierten Pfarrer Thomas Koschnitzke und Vertrauensfrau Sabine Freudenberg. Von der Gemeinde erhielt Jörg Breu die Sonderausgabe unseres niegelnagelneuen Kinderkirchenführers.  


Fotos: Gabriele Ingenthron,epd
So stellt sich Jörg Breu selbst vor:
Fremdvertraut. Dieses Wort kommt mir als erstes in den Sinn, wenn ich gefragt werde: „Wie fühlt sich die Ernennung zum Dekan und 1. Pfarrer der Neupfarrkirche für Sie an?
Ich wurde 1965 im Herzen der Altstadt im evangelischen Krankenhaus geboren. Vieles, auch die Neupfarrkirche, ist mir seit Jahrzehnten vertraut. Ich verlaufe mich nicht in der Stadt und die Häuser und Winkel lösen sofort Kindheitserinnerungen aus. Dennoch ist es natürlich etwas anderes, als Pfarrer und Dekan nach Regensburg zu kommen und die Stadt nicht mehr mit den Augen eines Kindergottesdienstkindes der Matthäuskirche wahrzunehmen.
Gleich geblieben ist aber das Staunen: Ich freue mich sehr an dem vielfältigen evangelischen Leben in der Stadt und im ganzen Donaudekanat. Auf die Zusammenarbeit mit vielen Menschen auch in den Werken und Diensten, vom Kirchengemeindeamt über das Diakonische Werk, die Studierendengemeinde, die Jugend, die Erwachsenenbildung und viele andere.
Ja, es kommen manche Aufgaben auf mich zu, aber es sind auch viele Menschen gemeinsam unterwegs und ich nehme eine große Lebendigkeit in der Stadt und im Dekanat wahr.
Bei Ihnen mitleben und -arbeiten zu dürfen, darauf freue mich sehr. Meine Frau Veronika wird weiterhin als Studienleiterin an der Gemeindekademie in Rummelsberg arbeiten, wir sind froh über den kurzen Weg dorthin. Unsere erwachsenen Kinder Antonia, Johannes und Samuel werden nicht mehr mit umziehen, haben jetzt aber einen tollen Ort für Besuche. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.
Ihr Dekan Jörg Breu 

Wandschmuck für den Gemeindesaal:


Fotos: Petra Preß

Vom Museum in die Pfarrergasse: Einige Wandbehänge aus der Ostendorfer Ausstellung schmücken nun unseren Gemeindesaal. Der hat damit richtig Farbe bekommen und informiert zugleich übers Leben und Wirken des großen Regensburger Malers, der den Reformationsaltar für die Neupfarrkirche schuf. Bevor die riesigen Tücher aber angebracht werden konnten, war Rosi Hopfensberger gefragt: Die Profi-Näherin sorgte für die richtigen Längen und perfekten Nähte! Herzlichen Dank!
Und so sieht der Gemeindesaal jetzt aus: In hellen Farben erzählen die Stoffbahnen Geschichten aus dem Leben des Malers Michael Ostendorfer, der den Reformationsaltar für die Neupfarrkriche schuf.

 

  

Müll-Installation auf der Balustrade

Massenweise Zigarettenkippen, Kronkorken, Weinflaschen, Bierflaschen, Glasscherben, Salatschälchen, Kaffeebecher - malerisch verteilt auf einer Plane am Boden, darüber baumeln an einer Wäscheleinde Pizzaschachteln, Bananenschalen, Getränkekartons und eine Putzmittelflasche: Sammelgut nach zwei sonnigen Tagen und lauen Nächten auf der Balustrade der Neupfarrkirche. Präsentiert am Samstagmittag, 13.10., als  „Müll-Installation“ auf der Balustrade vor dem Eingang zur Kirche. Mitten in der Stadt gelegen ist die Kirche mit ihrer attraktiven Balustrade und den breiten vier Treppen ein beliebter Ort für Stadtbummler, ideal für die kleine Rast mittags, zum Sonnen und Plaudern, in lauen Nächten ein kultiger Treffpunkt für Trinkgelage. Die sichtbaren Folgen waren in der Installation zu besichtigen. So sehr die Gemeinde sich freut, dass die Balustrade um ihre City-Kirche derart anziehend wirkt und belebt ist, so ratlos steht sie den Müllmengen gegenüber. An sonnigen Wochenenden dauert es morgens bis zu zwei Stunden, Treppen und Balustrade zu reinigen, aber auch an Werktagen müssen stets Flaschen, Becher und Pappen eingesammelt, Kippen und Kronkorken gefegt werden. Ein Aufwand, der kaum bis gar nicht mehr zu bewältigen ist. Zugleich sieht sich die Gemeinde in der Verantwortung, Treppen und Balustrade sauber zu halten; denn , regelmäßig kommen Stadtführungen in die historisch bedeutsame Kirche, zahlreiche Touristen besichtigen sie täglich und zudem wird dort eine Welterbe - Ausstellung zum Neubau der Synagoge gezeigtt. Mit der „Müll-Installation“ wollte die Gemeinde auf ihr Dilemma aufmerksam machen.

Fotos: Eckhard Herrmann 

Abschied von der Kreuzkirche

Ein jegliches hat seine Zeit: Diese Feststellung aus dem Alten Testament zog sich als roter Faden durch die Predigt, die Pfarrer Thomas Koschnitzke beim Abschiedsgottesdienst von der Kreuzkirche hielt. Als sie vor 55 Jahren eingeweiht wurde, wuchs die Bevölkerung im Regensburger Stadtosten. Die evangelisch-lutherische Kreuzkirche wurde zur Heimat für viele Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaus-siedler. „Kirchenaustritt“ war damals ein Fremd-wort. Ganz anders heute. Immer weniger Menschen fühlen sich an die Kirchen gebunden, die Gemeinden müssen ihre Kräfte bündeln. Auch die Gemeinde der Neupfarrkirche, zu der die Kreuzkirche gehört. Das Geld ist knapp, die Zahl der Ehrenamtlichen überschaubar. Deshalb habe sich der Kirchenvorstand nach jahrelanger Diskussion schließlich dazu durchgerungen, Abschied von der Kreuzkirche zu nehmen. Pfarrer Koschnitzke ging auch auf die Kritik an diesem Schritt ein. So seien manche traurig und verletzt, andere auch verbittert und wütend,  „aus einer Kirche zuzurückzuziehen, das tue man nicht, gerade dann nicht, wenn in der Nähe eine Moschee gebaut wird“. Doch viele haben auch die Notwendigkeit dieser Entscheidung erkannt. Und: Die Kreuzkirche bleibt Kirche - weiter werden dort Schulgottesdienste, die Gottesdienste der Siebenbürger Sachsen sowie die Christ-vesper gefeiert. Und die Altkatholische Gemeinde fühle sich nun hier zuhause. Wenn sich die evangelisch-lutherische Gemeinde aus der Kreuzkirche zurückziehe, werde nicht entwertet, was hier gewesen ist, sagte Pfarrer Koschnitzke. Die Türen der Kreuzkirche bleiben offen, versicherte auch Dekan Eckhard Herrmann und zitierte aus der Stellungnahme seines Vorgängers, Dekan Gottfried Schönauer: Er fühle mit denen, die lange mit der Kreuzkirche verbunden waren. Aber wir sollten alle akzeptieren, dass die Zeiten sich geänder haben. Beim anschließenden Empfang tauschte die Gemeinde Erinnerungen aus - Bedauern und Verständnis auch bei diesem wehmütigen Zusammensein.

Regensburgs Nette Nachbarn

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Bibelstunde der Deutschen aus Russland

jeden Samstag und Sonntag um 14.30 Uhr
Treffpunkt: Gemeindesaal der Kreuzkirche
Kontakt: Herr Wulf