Aktuelles

Taizé Abende in der Neupfarrkirche: jeweils freitags um 18 Uhr:

20. September, 18. Oktober, 24. Januar
Es wäre schön, wenn der/die eine oder andere Zeit finden würde zu kommen.
Wer sich am Ablauf beteiligen möchte, hat unter diesem Link die Möglichkeit sich dazu anzumelden: https://doodle.com/poll/y3pzt38z3ws9urqe

„Die Stadtbläser – Evangelischer Altstadtposaunenchor Regensburg“:

Wer hat Lust, dabei zu sein? Auch ein vielleicht abgelegtes Instrument wieder zum Klingen zu bringen? Der Posaunenchor freut sich über alle, die mitspielen wollen und bietet auch Anfängerunterricht.

 

 

Nachlese zu unserem Gemeindefest:
Strahlendes Wetter, fröhliche Gäste, Kinder erst auf Schnitzeljagd, dann beim Schminken - und im Gottesdienst ein Zelt!

Fotos:Bezzel


Foto: Weser

Foto: Strauch

Fotos Bezzel
Die Kleinen und die Großen:


Lesung "Rabbi Joselmann von Rosheim"

"Josel von Rosheim (1478 bis 1554). Zwischen dem Einzigartigen und Universellen. Ein engagierter Jude im Europa seiner Zeit und im Europa unserer Zeit" heisst die Ausstellung, die im Jüdischen Gemeindezentrum vom 16. September bis 6 Oktober gezeigt wird. Im Rahmen der Ausstellung wird Franziska Grünauer aus dem Roman "Rabbi Joselmann von Rosheim" lesen.  Ende des 19. Jahrhunderts verfasste der Mainzer Rabbiner Marcus Lehmann eine   Romanbiographie des Josel von Rosheim. Der Zeitg. .enosse Luthers war ein herausragend gebildeter Rabbiner, der sich mit großem diplomatischen Geschick für die Belange der jüdischen Gemeinden einsetzte. Von Kaiser Maximilian und Kaiser Karl V zum Sprecher der Judenheit im ganzen Reich ernannt, war Josel von Rosheim unermüdlich unterwegs, um in den Wirren des Reformationsjahrhunderts die Rechte der Juden zu verteidigen. 

Termin: Donnerstag, 19. September 2019, 19.00 Uhr, Jüdisches Gemeindezentrum am Brixener Hof 2

Vortragsreihe in der Neupfarrkirche: Theologie am Puls der Zeit

Seit einigen Jahren besteht die Vortragsreihe in der Neupfarrkirche, in der Philosophen und Theologen zu aktuellen Fragen Stellung nehmen. In diesem Herbst beschäftigen sich die Referenten mit der Beziehung des Menschen zur Gesellschaft, zu Gott und zur Freiheit.   Die Veranstaltungen dauern 60 bis 90 Minuten und werden vom Gitarristen Andreas Dombert musikalisch umrahmt. Außerdem wird die Neupfarrkirche von Robert Greis in stimmungsvolles Licht getaucht. Eine kleine - aber feine - Reihe, in der man sich gerne Zeit zum Nachdenken nimmt. 
07.11.2019 Mensch und Gesellschaft  (PD Dr. Wolfgang Baum, Katholische Fakultät der Universität Regensburg
14.11.2019 Mensch und Gott (Prof. Dr. Holm Tetens, Philosophische Fakultät der Freien Universität Berlin)
21.11.2019 Mensch und Freiheit ( Prof. Dr. Hans Rott, Philosophische Fakultät der Universität Regensburg)

Brotbacken beim Gemeindeausflug


Fotos: Friderike Hofmeister
So viele Laibe auf einem Brett - das hatten die Kinder noch nie gesehen. Größte Vorsicht war geboten, als die gerade gekneteten und geformten Brote zum Backofen transportiert wurden. Brotbacken auf dem Bauernhof der Familie Zollner in Edt: Das war der Hit beim Gemeindeausflug. Kaiserwetter sorgte für Stimmung, als sich die Kinder mit ihren Eltern und Diakon Hans Köhler morgens um 9 Uhr auf den Weg machten. Erst ging's mit dem Zug nach Straubing, von dort mit dem Bus weiter nach Haselbach und dann wanderten alle gemeinsam nach Edt. Dort hatten die kleinen Bäckerinnen und Bäcker dann alle Hände voll zu tun, um ihre Brote anzuteigen, zu formen und zu backen. Bis die dann im glühenden Holzofen knusprig gebacken waren, gab's eine Brotzeit, außerdem war Zeit, den Bauernhof samt Stall zu erkunden.

Mehr zum Gemeindeausflug auf unserer Homepage unter Gemeinde/Gruppen und Kreise


Himmelfahrt: Gottesdienst u
nter freiem Himmel im Dörnbergpark 

 
Foto: Wiebke Vierbach
Herrliches Wetter war an Himmelfahrt, als die Gemeinden der Neupfarrkirche und der Dreieinigkeitskirche den traditionellen gemeinsamen Gottesdienst im Dörnbergpark feierten. So manche Spaziergänger gesellten sich dazu, der  Posaunenchor spielte und Vikarin Jasmin Gerhäußer und Pfarrer Martin Schulte thematisierten Wetter und die Natur als Kirche in ihrer Dialog-Predigt. Im Anschluss blieben viele zum Picknick auf der Lichtung im Park.

Festlicher Konfirmationsgottesdienst am Sonntag Rogate (26.Mai 2019):

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Thomas Koschnitzke, Vikarin Jasmin Gehäußer, dem Konfiteam und dem Kirchenvorstand in die Neupfarrkirche ein. Die war  bis auf den letzten Platz besetzt: Zusammen mit Eltern, Verwandten und Gästen feierte die Gemeinde die Konfirmation, bei der die Jugendlichen das Taufversprechen, das einst ihre Eltern und Paten gegeben haben, nun selbst bewusst bestätigen. Im mehrmonatigen Konfikurs hatten sie sich auf den großen Tag vorbereitet und u.a. eigene Glaubenssätze erarbeitet - eine Konfirmandin trug sie im Gottesdienst vor. Als Konfirmierte sind die Jugendlichen nun erwachsen in der Kirche, können Paten werden, an Wahlen teilnehmen, Ämter in der Gemeinde übernehmen und wie einige ehemalige Konfis als Teamerinnen bei Konfi-Kursen mitwirken. Welche Spuren hinterlassen wir im Leben? Wie prägem Liebe, Geduld, Humor unser Leben? Welche Lebens-Mittel helfen uns weiter? Die Predigt kreiste um diese Fragen. Die Regensburger Kantorei unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Roman Emilius gestalteten den festlichen Rahmen des Gottesdienstes. Und danach gab's viele Fotos.

Copyrioght: Fotostudio Daniel
Mehr Fotos zur Konfirmation unter "Gemeinde/Konfirmanden" 

Alles neu macht der Mai: Frühjahrsputz in der Neupfarrkirche

Die Wachsflecken wegbügeln, Altar - Teppich shamponieren. Filze zuschneiden...

...und unter die Stühle montieren:

 
..hoch hinaus beim Putzen der Glasscheiben am Windfang:

Fotos: Petra Preß
Herzlich danken wir allen Helferinnen und Helfern, die gefegt haben (Treppen und Sockel), Drähte montiert haben, gewischt und gewienert haben, die Türen gestrichen haben, Dachrinnen reinigten und vieles, vieles mehr: Es war toll, dass so viele helfende Hände zupackten - mit dem Aufgabenverteilen kamen wir gar nicht mehr nach. 

Taizé - Abend am 17. Mai in der Neupfarrkirche

Die Jugendleiterinnen unserer Gemeinde hatten eingeladen - und wieder erlebten wir eine eindrucksvolle Andacht. Eine Musikgruppe begleitete die Lieder. 

Lesungen gaben Stoff zum Nachdenken. Und immer wieder Stille und Schweigen.
 

Danach ging's wieder munter zu beim gemeinsamen Essen und bei Gesprächen im Gemeindesaal.

Fotos: Petra Preß

Ostern 2019: 

Das war ein Gottesdienst: Diakon Hans Köhler trug die neue Osterkerze feierlich in die Kirche, der kleine Jonathan wurde getauft, der Kinderchor schmetterte aus voller Kehle, die Konfirmandinnen und Konfirmanden übernahmen Lesungen und Fürbitten-Gebete und versammelten sich mit den Kinderchorkindern zum Gruppenfoto vorm Altar.

Foto: Adelheid Bezzel

Wandschmuck für den Gemeindesaal:


Fotos: Petra Preß

Vom Museum in die Pfarrergasse: Einige Wandbehänge aus der Ostendorfer Ausstellung schmücken nun unseren Gemeindesaal. Der hat damit richtig Farbe bekommen und informiert zugleich übers Leben und Wirken des großen Regensburger Malers, der den Reformationsaltar für die Neupfarrkirche schuf. Bevor die riesigen Tücher aber angebracht werden konnten, war Rosi Hopfensberger gefragt: Die Profi-Näherin sorgte für die richtigen Längen und perfekten Nähte! Herzlichen Dank!
Und so sieht der Gemeindesaal jetzt aus: In hellen Farben erzählen die Stoffbahnen Geschichten aus dem Leben des Malers Michael Ostendorfer, der den Reformationsaltar für die Neupfarrkriche schuf.

Unser Hans: Herzlichen Glückwunsch zum 60!

Am Sonntag Lätare - Freut Euch - gab’s nach dem Gottesdienst mit der stimmgewaltigen Kantorei Grund zum Feiern: Diakon Hans Köhler hatte gerade einen runden Geburtstag gehabt.


Was haben wir ihm nicht alles zu verdanken: Beim Krabbelgottesdienst sammelt er die kleinste Jugend um sich, mit den Größeren fährt er zur Bergwaldpflege, organisiert Gemeindeausflüge, Religionsunterricht hält er und bastelt beim Kinderbibeltag, er singt in der Kantorei und spielt im Posaunenchor, beim Putztag hat er immer die passenden Bürsten, Besen und Polituren zur Hand, um die Umwelt ist er besorgt und kümmert sich ums Energiesparen und die Mülltrennung in der Gemeinde, in Myanmar wird er nun schon die dritte Fotovoltaikanlage installieren. Herzlichen Dank für all den Einsatz und die tätige Unterstützung! 

Zur Gratulationscour traten an: 

Adelheid Bezzel samt Florentin und Petra Preß für den Jugendarbeitsausschuss

Roman Emilius für die Kantorei und Patrick Saßmannshausen für den Kirchenvorstand. 

 Fotos: Privat 

Freitag, 1. März: Weltgebetstag der Frauen

Unser ökumenischer Gottesdienst im festlich geschmückten Josefs-Saal der Kirche Herz Jesu war ein Erlebnis! Ungefähr 70 Frauen, Männer und Kinder aus allen Pfarreien der Innenstadt waren gekommen, um zusammen zu feiern, zu beten, sich zu informieren und im Anschluss an den Gottesdienst slowenische Spezialitäten zu probieren.  


Die Tische waren in den Landesfarben gedeckt. Und zentral, sichtbar für alle: Honig, Wein, Kürbiskernöl, eine Potica (Hefekuchen), dazu selbstverständlich die Bibel und die Weltgebetstagskerze:

 
Die Frauen in Slowenien hatten als zentralen Text jene Bibelstelle ausgewählt, in der Jesus das Gleichnis vom reichen Mann erzählt, der seine Bekannten zum Gastmahl einlädt - und alle sagen ab. Da beauftragt er den Diener, die Menschen von der Straße ins festlich geschmückte Haus zu holen. "Kommt, alles ist bereit" - in der Gebetsordnung schildern Frauen unterschiedlichen Alters ihre Erfahrungen, womit sie im Alltag zu schaffen haben, was gut läuft, was nicht. Die schwungvollen Lieder hatte unsere Weltgebetstags - Combo einstudiert und gab mit vielen Instrumenten und kräftigen Stimmen den Takt an - alle sangen begeistert mit.
Von der Bohnen- und Gulaschsuppe, dem Sauerkraut-Bohnen-Kartoffel-Eintopf, dem Kürbiskernöl - Quark - Aufstrich und den unterschiedlich gefüllten Potica (Hefekuchen) waren die Gäste ebenfalls angetan: Eine lange Schlange am Buffet zeugte davon. Stolz können wir auch sein, dass wir mit unserer Spende in Höhe von 412,60 Euro einen Beitrag zu den unterschiedlichen Projekten des Weltgebetstags leisten können. Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern und vielen, vielen Dank allen, die geholfen haben, diesen Abend so schön zu gestalten. Ein Sonderapplaus unserer Combo! 

Fotos: Privat

Ökumenischer Aufruf zum Weltgebetstag 2019: Hoffnung auf gemeinsames Abendmahl
Mit dem Motto "Kommt, alles ist bereit" ist die Einladung zur Tischgemeinschaft angesprochen, die im Zentrum des Weltgebetstags 2019 steht. Das war Anlass für elf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees, einen ökumenischen Aufruf zu veröffentlichen. Darin heisst es: "Die Trennung der Konfessionen am Tisch des Herrn ist für die im Weltgebetstag engagierten Frauen ein unerträglicher Zustand, denn sie stellt die Glaubwürdigkeit der christlichen Kirchen und Gemeinschaften in Frage. Wir rufen auf, mit uns rund um den 1. März 2019 zu beten für das gemeinsame Abendmahl und für eine gerechte Welt, in der alle Menschen mit am Tisch sitzen – unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und Religion. Vertrauen wir auf die Kraft des Gebets“.

Neuer Kirchenvorstand im Amt

In einem festlichen Gottesdienst am 18. November 2018 wurde der neue Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt.
(Foto: Anabel Preß)
 
Als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher (in alphabetischer Reihenfolge) waren gewählt bzw. berufen worden: Harald Berghoff, Dr. Adelheid Bezzel, Elisabeth Blümm, Sabine Freudenberg, Tristan Haselhuhn, Dr. Friderike Hofmeister; Petra Preß, Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Elisabeth Stork, Johanna Wannack. Als Pfarrer und Pfarrerin gehören dem KV an: Dekan Eckhard Herrmann, Friedrich Hohenberger, Dr. Gabriele Kainz und Thomas Koschnitzke. 
 

Müll-Installation auf der Balustrade

Massenweise Zigarettenkippen, Kronkorken, Weinflaschen, Bierflaschen, Glasscherben, Salatschälchen, Kaffeebecher - malerisch verteilt auf einer Plane am Boden, darüber baumeln an einer Wäscheleinde Pizzaschachteln, Bananenschalen, Getränkekartons und eine Putzmittelflasche: Sammelgut nach zwei sonnigen Tagen und lauen Nächten auf der Balustrade der Neupfarrkirche. Präsentiert am Samstagmittag, 13.10., als  „Müll-Installation“ auf der Balustrade vor dem Eingang zur Kirche. Mitten in der Stadt gelegen ist die Kirche mit ihrer attraktiven Balustrade und den breiten vier Treppen ein beliebter Ort für Stadtbummler, ideal für die kleine Rast mittags, zum Sonnen und Plaudern, in lauen Nächten ein kultiger Treffpunkt für Trinkgelage. Die sichtbaren Folgen waren in der Installation zu besichtigen. So sehr die Gemeinde sich freut, dass die Balustrade um ihre City-Kirche derart anziehend wirkt und belebt ist, so ratlos steht sie den Müllmengen gegenüber. An sonnigen Wochenenden dauert es morgens bis zu zwei Stunden, Treppen und Balustrade zu reinigen, aber auch an Werktagen müssen stets Flaschen, Becher und Pappen eingesammelt, Kippen und Kronkorken gefegt werden. Ein Aufwand, der kaum bis gar nicht mehr zu bewältigen ist. Zugleich sieht sich die Gemeinde in der Verantwortung, Treppen und Balustrade sauber zu halten; denn , regelmäßig kommen Stadtführungen in die historisch bedeutsame Kirche, zahlreiche Touristen besichtigen sie täglich und zudem wird dort eine Welterbe - Ausstellung zum Neubau der Synagoge gezeigtt. Mit der „Müll-Installation“ wollte die Gemeinde auf ihr Dilemma aufmerksam machen.

Fotos: Eckhard Herrmann

„Papierschöpfen wie Pfarrer Schäffer – ein besonderer 10+ - Vormittag

13 Konfirmandinnen und Konfirmanden machten sich am 6.10. auf, um im Historischen Museum unter fachlicher Anleitung einer Cultheca-Mitarbeiterin aus Altpapiermatsche und Wasser eigenes Papier zu schöpfen und wunderbare Blüten- und Federdesigns zu zaubern.

Regensburg um 1720 – eine andere Zeit! Kleiner, dunkler, dreckiger und mühseliger; wir überlegten uns, wie Kindheit zu dieser Zeit ausgesehen haben mag.

Wir probierten das Schreiben auf Wachstafeln, wir hörten vom Schäffer`schen Erfinder- und Naturforschergeist und konnten es dann selbst ausprobieren! Zum Abschluss wandelten wir noch weiter zurück in unserer Gemeindegeschichte und betrachteten mit Pfr. Koschnitzke das Neupfarrkirchen-Modell von Hans Hieber und ließen uns den Bilderreigen auf dem Ostendorfer Altar erklären.“
Text und Fotos: Adelheid Bezzel

 

 

Spiel, Spaß, Singen: Herzliche Einladung zu unserem Kinderchor Singen und Spielen, jeden Donnerstag von 16 - 17 Uhr

Gemeindesaal Pfarrergasse 5, Schaut einfach mal vorbei, 

Anmeldung ist nicht nötig.Mehr Infos bei Diakon Hans Köhler (Tel.: 58 65 028)

15.09.2018 Putztag in der Neupfarrkirche— ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer:

Linus Mack, Petra Preß, Katrin Albers, Peter Themessl, Svenja Blume, Sandra Ferner, Kathrin Bauknecht, Adelheid Bezzel, Marcus Janura, Josephine Bezzel, Florentin Bezzel, Christine und Ralf Schindler, Friderike Hofmeister, Martin Opitz mit Lukas und Albertine, Bettina und Victor v. Arnim, Tanja Müller, Angelika Weiß, Nicolas Strauch, Marlene Zigldrum und einen besonderen Dank an Diakon Hans Köhler, Friderike Hofmeister und Sabine Freudenberg für die gute Vorbereitung und Verpflegung!  
Viele fleißige Hände und daher ein schnelles Ende! Mit viel Schwung und Elan wurden Abendmahlskelche poliert


Teppiche geschrubbt,


der Schaukasten gereinigt,


Leder geölt


und der Sockel um die Kirche von allerlei Unrat schweißtreibend befreit.

Sogar die Heizungsschächte wurden bestiegen und gesaugt und dabei manch geheimnisvoller unterirdischer Gang erforscht.

Es hat großen Spaß gemacht - bis zum nächsten Putztag im Frühjahr 2019!
Text und Fotos: A. Bezzel 

Abschied von der Kreuzkirche

Ein jegliches hat seine Zeit: Diese Feststellung aus dem Alten Testament zog sich als roter Faden durch die Predigt, die Pfarrer Thomas Koschnitzke beim Abschiedsgottesdienst von der Kreuzkirche hielt. Als sie vor 55 Jahren eingeweiht wurde, wuchs die Bevölkerung im Regensburger Stadtosten. Die evangelisch-lutherische Kreuzkirche wurde zur Heimat für viele Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaus-siedler. „Kirchenaustritt“ war damals ein Fremd-wort. Ganz anders heute. Immer weniger Menschen fühlen sich an die Kirchen gebunden, die Gemeinden müssen ihre Kräfte bündeln. Auch die Gemeinde der Neupfarrkirche, zu der die Kreuzkirche gehört. Das Geld ist knapp, die Zahl der Ehrenamtlichen überschaubar. Deshalb habe sich der Kirchenvorstand nach jahrelanger Diskussion schließlich dazu durchgerungen, Abschied von der Kreuzkirche zu nehmen. Pfarrer Koschnitzke ging auch auf die Kritik an diesem Schritt ein. So seien manche traurig und verletzt, andere auch verbittert und wütend,  „aus einer Kirche zuzurückzuziehen, das tue man nicht, gerade dann nicht, wenn in der Nähe eine Moschee gebaut wird“. Doch viele haben auch die Notwendigkeit dieser Entscheidung erkannt. Und: Die Kreuzkirche bleibt Kirche - weiter werden dort Schulgottesdienste, die Gottesdienste der Siebenbürger Sachsen sowie die Christ-vesper gefeiert. Und die Altkatholische Gemeinde fühle sich nun hier zuhause. Wenn sich die evangelisch-lutherische Gemeinde aus der Kreuzkirche zurückziehe, werde nicht entwertet, was hier gewesen ist, sagte Pfarrer Koschnitzke. Die Türen der Kreuzkirche bleiben offen, versicherte auch Dekan Eckhard Herrmann und zitierte aus der Stellungnahme seines Vorgängers, Dekan Gottfried Schönauer: Er fühle mit denen, die lange mit der Kreuzkirche verbunden waren. Aber wir sollten alle akzeptieren, dass die Zeiten sich geänder haben. Beim anschließenden Empfang tauschte die Gemeinde Erinnerungen aus - Bedauern und Verständnis auch bei diesem wehmütigen Zusammensein.
 

Frühjahrsputz 2018 im Gewölbe unserer Kirche:

Wir haben eine kleine Ausstellung vorbereitet - und sind weit gekommen.

Fotos: Robert Greis

Die bronzenen Lampen aus dem 19. Jahrhundert wurden geputzt und poliert - und dann befestigte Hans Köhler sie an den Deckenbalken

Fotos: Petra Preß
Die ehemaligen Emporenstützen werden mit Öl eingestrichen:


Früher hatte jede und jeder in der Kirche seinen festen Sitzplatz - mit Namensschild (Foto: Robert Greis).

Diese Emailschilder haben wir gereinigt. Es sind sehr, sehr viele, die in einer Kiste aufbewahrt werden. Einige haben wir an einer Sperrholzwand befestigt. 
Unsere Ausstellung wird weiter ausgebaut - aber schon jetzt kann sie besichtigt werden. Die Gegenstände vermitteln eine Vorstellung, wie die Kirche früher einmal eingerichtet war. Und Geschichten dazu gibt es auch zu erzählen. Reguläre Führungen bieten wir am Tag des offenen Denkmals an (9. September), aber auch sonst sind wir gern bereit, nach dem Gottesdienst zum Beispiel hoch ins Gewölbe zu gehen. Nachfragen direkt in der Kirche oder im Pfarramt.

Jasmin Gerhäußer - die neue Vikarin der Gemeinde

Foto:   Preß 
Am 1. März hat Jasmin Gerhäußer ihr Vikariat in unserer Gemeinde begonnen. Sie hat Theologie in München und in China studiert und Gemeindepraktika in München und Malaysia gemacht. Im Gottesdienst am 11. März wurde sie von Pfarrer Thomas Koschnitzke in ihr Amt eingeführt.  

"Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf die Predigt" - Evangelisch in Regensburg 1517 bis heute
Unter diesem Titel liegen die Vorträge von Dr. Christine Gotfriedsen jetzt gedruckt vor. Die Leiterin des evangelischen Kirchenarchivs schilderte im Rahmen des Reformationsgedenkens 2017 die Regensburger Kirchengeschichte von der Reformation bis heute anhand von Dokumenten und Briefen aus fünf Jahrhunderten:
Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich die Freie Reichsstadt Regensburg offiziell der Reformation anschloss. Als am 15. Oktober 1542 die Reformation in Regensburg eingeführt wurde, änderte sich auch die Kirchenhierarchie in der Stadt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle zur Schönen Maria wurde zur ersten evangelischen Kirche der Stadt und erhielt als neue Pfarre den Namen Neupfarrkirche. Die Geschichte des evangelischen Regensburg ist auch eine Geschichte der Neupfarrkirche, an der viele herausragende Theologen wirkten. Nikolaus Gallus, Salomon Lenz, Jacob Christian Schäffer, um nur einige zu nennen. Leicht war das Zusammenleben mit den Gesandten aus aller Herren Länder nicht immer für die evangelische Gemeinde - so plauderten die hohen Herren oft während des Gottesdienstes miteinander - einer Magd riss am 4. Advent 1731 der Geduldsfaden: "Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf das Evangelium" rief sie ihnen zu. Die Anwesenden erstarrten und erwarteten ein Strafgericht für die Magd - doch dieses blieb aus und die Gesandten benahmen sich ein bisschen besser. Solche Anekdoten finden sich immer wieder in der Kirchenbüchern und vermitteln ein lebhaftes Bild des kirchlichen Alltags in Regensburg. Dazu die Integration der Glaubensflüchtlinge, die in Regensburg Zuflucht suchten und fanden, die verheerenden Pestepidemien, die Kontroversen um die Einführung eines neuen Gesangbuches als Ausdruck der theologischen Gegensätze zwischen Pietisten und Rationalisten, immer wieder das konfessionelle Miteinander in der Stadt, und ausführlich und - eindrucksvoll belegt mit einem Gemeindebrief und einer Kanzelabkündigung von 1939 - die Regensburger evangelische Kirche im Nationalsozialismus. Mit einem kurzen Überblick über die Entwicklungen nach 1945 bis heute endet die evangelische Kirchengeschichte der Stadt.
Das Büchlein ist in der Reihe "Regensburger kleine Beiträge zur Heimatgeschichte", Heft 9 erschienen und im Pfarramt, Pfarrergasse 5, für 8,80 Euro erhältlich.

2. April: Amtseinführung der neuen Studierendenpfarrerin Dr. Gabriele Kainz

Foto: Anabel Preß

Dr. Gabriele Kainz ist die neue Studierendenpfarrerin der Evangelischen Studentengemeinde Regensburg. Als Nachfolgerin von Pfarrer Ernst Reichold, der in Ruhestand gegangen ist, zeichnet sie zusammen mit Pfarrer Friedrich Hohenberger für Programm und Aktivitäten der ESG verantwortlich und ist für Gespräche und Beratung der Studierenden da. Sie wird in der Neupfarrkirche, der Universitätskirche der Stadt, Gottesdienste halten und gehört dem Kirchenvorstand der Gemeinde an. Dr. Gabriele Kainz ist in Lappersdorf aufgewachsen, hat an der Universität München studiert und wurde dort auch mit einer Arbeit zu Franz Marc promoviert. Zuletzt war sie Pfarrerin in St. Lukas in München. Im Pfarrgarten fanden sich im Anschluss an die Amtseinführung durch Dekan Eckhard Herrmann Pfarrer-Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvorstands und der ESG zum Gruppenbild mit Dr. Gabriele Kainz (rechts neben dem Dekan) ein.

Neubau der Synagoge: Eine begleitende Ausstellung in der Neupfarrkirche

Am Brixener Hof baut die Jüdische Gemeinde eine neue Synagoge und ein Gemeindezentrum. Eine Ausstellung zum Neubau, sowie  zum jüdischen Gemeindeleben und zu jüdischen Orten in Regensburg ist bis Februar 2019 in der Neupfarrkirche zu sehen. Mit der laufend aktualisierten Ausstellung soll die Öffentlichkeit über die Planungen und den Baufortschritt der Synagoge unterrichtet werden. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg ist eng mit dem Neupfarrplatz verbunden, auf dem bis zur Vertreibung der Juden 1519 das jüdische Viertel und die Synagoge standen. Im Gedenkjahr 2019 soll der Neubau der Synagoge eingeweiht werden. Zum Ort der Ausstellung erklärte Ilse Danziger, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, sie sei dankbar für das Zeichen der Gemeinschaft, das sich darin zeige. Die Kirchengemeinde ihrerseits, so Pfarrer Thomas Koschnitzke, möchte mit ihrem Engagement an ihre spezielle Beziehung zur Jüdischen Gemeinde erinnern - gerade in Zeiten eines neuen Antisemitismus.  

Fotos: Stadt Regensburg Effenhauser 

Fair & Nachhaltig

In einem Heft der Landessynode werden die Kirchengemeinden aufgefordert, sich bei Anschaffungen der Gemeinde nach den Kriterien von "fair& nachhaltig" zu richten. Dieses Plädoyer hat der Kirchenvorstand im Mai zur Grundlage seines Beschlusses: Die Kirchengemeinde wird sich in Zukunft von den Grundsätzen nachhaltigen Handelns leiten lassen und beim Einkauf auf umweltfreundliche, regionale und fair gehandelte Produkte setzen.Die Umstellungen erfolgen peu à peu.