Aktuelles

Information zu Gottesdiensten und Veranstaltungen der Neupfarrkirche:

Auch unsere Gemeinde zieht die Konsequenzen aus der sich rasant ausbreitenden Corona-Pandemie und sagt deshalb schweren Herzens alle Gottesdienste der nächsten Wochen in der Neupfarrkirche ab, auch die Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern. In den Seniorenheimen BRK Minoritenhof, Elisabethinum und Kursana Residenz wird es ebenfalls vorläufig keine Gottesdienste geben.. 
Taufen und Trauungen sind in unserer Kirche zur Zeit ebenfalls nicht möglich, sie werden verschoben. Sobald Klarheit über die weitere Entwicklung besteht, bieten wir selbstverständlich Ausweichtermine an.
Wir folgen damit den dringenden Empfehlungen unserer Landeskirche (www.bayern-evangelisch.de).  Bestattungen finden grundsätzlich statt. Nach Möglichkeit sollte die Beerdigung im engeren Familien- und Freundeskreis begangen werden.
Das Gemeindehaus Pfarrergasse 5 ist für alle Veranstaltungen und Gruppentreffen geschlossen. Unsere Pfarramtssekretärin Frau Kagerer ist in den kommenden Wochen für Auskünfte nur über Telefon (599 725 - 12)  oder E-Mail (pfarramt.neupfarrkirche.r@elkb.de) während der Dienstzeiten erreichbar (Dienstag - Freitag, 9 - 12 Uhr).
 

Keine Gottesdienst am Sonntag, es gibt Alternativen:

Tägliche Hör-Andachten auf https://www.sonntagsblatt.de/act oder über Whatsapp, Threema (https://threema.id/T5Z4AYDU) und Telegram (https://t.me/act_Anti_Corona_Therapie), wöchentliche Hör-Andachten auf http://www.bayern-evangelisch.de/andachten.php
Das  „act“-Team des Evangelischen Presseverbands für Bayern lädt ein zur „Anti Corona Therapie - act!“ Die tägliche Durchhalte-Dosis:
  • Täglich 1 aktuelle Hör-Andacht mit Bild
  • Kommt zu Euch aufs Handy über Whatsapp, Telegram oder Threema
  • Und ihr verbreitet es weiter in eurem Netzwerk
  • Und wem ein guter Gedanke dazu kommt, spricht ihn kurz in sein Handy und schickt ihn zurück
Man kann sich direkt anmelden über act@epv.de oder per Whatsapp bei: 0170 – 2172 488. Bei Telegram kann man den Kanal selbst abonnieren: https://t.me/act_Anti_Corona_Therapie. Die Threema-ID zu „act“ lautet: https://threema.id/T5Z4AYDU Je mehr Menschen selbst weiterleiten über eigene Verteiler, desto besser und persönlicher. Wichtig: Jeder der die Andacht per Whatsapp oder Threema empfangen möchte, muss die 0170 – 2172 488 in sein Handy-Telefonbuch eintragen, zum Beispiel als „act“   Mehr Infos von  Christoph Lefherz Verkündigung in den privaten Medien (Nordbayern) Evangelische Funk-Agentur (efa)  Evangelischer Presseverband für Bayern e.V. (EPV) Egidienplatz 37 90403 Nürnberg Telefon: +49 (0) 911 200 9797 E-Mail: act@epv.de  

Abschied und Neubeginn:

Die Gemeinde und das Donaudekanat haben Anfang November Dekan Eckhard Herrmann in den Ruhestand verabschiedet. Als neuer Dekan und damit verbunden 1. Pfarrer der Gemeinde Neupfarrkirche wurde Jörg Breu gewählt. Er wird sein Amt am 1. April 2020 antreten.
 
Foto: privat
So stellt sich Jörg Breu selbst vor:
Fremdvertraut. Dieses Wort kommt mir als erstes in den Sinn, wenn ich gefragt werde: „Wie fühlt sich die Ernennung zum Dekan und 1. Pfarrer der Neupfarrkirche für Sie an?"
Ich wurde 1965 im Herzen der Altstadt im evangelischen Krankenhaus geboren. Vieles, auch die Neupfarrkirche, ist mir seit Jahrzehnten vertraut. Ich verlaufe mich nicht in der Stadt und die Häuser und Winkel lösen sofort Kindheitserinnerungen aus. Dennoch ist es natürlich etwas anderes, als Pfarrer und Dekan nach Regensburg zu kommen und die Stadt nicht mehr mit den Augen eines Kindergottesdienstkindes der Matthäuskirche wahrzunehmen.
Gleich geblieben ist aber das Staunen: Ich freue mich sehr an dem vielfältigen evangelischen Leben in der Stadt und im ganzen Donaudekanat. Auf die Zusammenarbeit mit vielen Menschen auch in den Werken und Diensten, vom Kirchengemeindeamt über das Diakonische Werk, die Studierendengemeinde, die Jugend, die Erwachsenenbildung und viele andere.
Ja, es kommen manche Aufgaben auf mich zu, aber es sind auch viele Menschen gemeinsam unterwegs und ich nehme eine große Lebendigkeit in der Stadt und im Dekanat wahr.
Bei Ihnen mitleben und -arbeiten zu dürfen, darauf freue mich sehr. Meine Frau Veronika wird weiterhin als Studienleiterin an der Gemeindekademie in Rummelsberg arbeiten, wir sind froh über den kurzen Weg dorthin. Unsere erwachsenen Kinder Antonia, Johannes und Samuel werden nicht mehr mit umziehen, haben jetzt aber einen tollen Ort für Besuche. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.
Ihr Dekan Jörg Breu

6. März war Weltgebetstag der Frauen: "Steh auf und geh!"



Fotos: Preß
Gut 70 Frauen, Kinder und Männer feierten im Melanchthon - Saal im Alumneum den Weltgebetstag. Begleitet von unserer Combo, sangen alle die schwungvollen Lieder und hörten die bewegenden Texte, die die Frauen in Simbabwe über ihre traurige Lage im Land geschrieben hatten. Doch bei allen Katastrophen, die die Bevölkerung immer wieder heimsuchen bestärken sich die Frauen in Simbabwe in ihrem Glauben und schöpfen daraus Kraft und Zuversicht. So passte das Motto des Weltgebetstags sehr gut auf die Situatation und Stimmung im Land: "Steh auf und geh".  Im Alumneum feierten die evangelischen und kathjolischen Innenstadtgemeinden zusammen den Weltgebetstagsgottesdienst. Im Anschluss tauschten sich die Besucherinnen und Besucher bei einem Imbiss mit Gerichten nach Rezepten aus Simbabwe aus. Herzlicher Dank geht an alle, die gekommen sind, an alle, die mitgeholfen und den Gottesdienst gestaltet haben - und an unsere tolle Combo, die Schwung in den Abend gebracht hat! Für die Projekte des Weltgebetstags gerade auch in Simbabwe bedeuten die großzügigen Spenden des Abends eine große Hilfe: 559,14 Euro sind gegeben worden! Danke für die großzügigen Gaben.

 

"Mensch und Gott": Alle Vorträge der Reihe "Am Puls der Zeit" stehen jetzt auf YouTube

Im November 2019  hatte unsere Gemeinde wieder zu Vorträgen im Rahmen der Reihe "Am Puls der Zeit" eingeladen. Die Themen waren "Mensch und Gesellschaft", "Mensch und Gott", "Mensch und Freiheit". Alle drei Vorträge haben wir mitgeschnitten. Die Ausführungen können Sie jetzt auf YouTube ansehen. Klicken Sie einfach auf den Link.

  

„Die Stadtbläser – Evangelischer Altstadtposaunenchor Regensburg“:

Wer hat Lust, dabei zu sein? Auch ein vielleicht abgelegtes Instrument wieder zum Klingen zu bringen? Der Posaunenchor freut sich über alle, die mitspielen wollen und bietet auch Anfängerunterricht. Zur Zeit sind allerdings alle Probetermine abgesagt. Sobald die Stadtbläser sich wieder treffen, geben wir Bescheid.

Gesandte machen Metropole. Die weite Welt in der evangelischen Reichsstadt Regensburg.

Datum: Dienstag, 23. Juni 2020, 19 Uhr, Kapitelsaal, Gemeindehaus Pfarrergasse 5
Die Gesandten des Immerwährenden Reichstags bescherten Regensburg ab 1663 eine neue Blütezeit. Höfischer Glanz kam in die Stadt, rauschende Feste wurden gefeiert, ein Lebensstil breitete sich aus, der sich deutlich unterschied von dem, was in der lutherisch-orthodoxen, sittenstrengen Reichsstadt üblich war. Gerade im kirchlichen Leben ergaben sich jedoch zwangsläufige Berührungspunkte, aus denen immer wieder Konflikte entstanden. Besonders auf dieses Zusammenleben der  Gesandten einerseits und den Regensburger städtischen und kirchlichen Stellen andererseits will Dr. Christine Gottfriedsen, die Leiterin des evangelischen Kirchenarchivs Regensburg, in ihrem Vortrag einen Blick werfen.

Copyright: Dr. Christine Gottfriedsen

Nachlese zu unserem Gemeindefest:
Strahlendes Wetter, fröhliche Gäste, Kinder erst auf Schnitzeljagd, dann beim Schminken - und im Gottesdienst ein Zelt!Fotos:Bezzel
Fotos: Weser

Foto: Strauch


Die Kleinen und die Großen:


Brotbacken beim Gemeindeausflug


Fotos: Friderike Hofmeister
So viele Laibe auf einem Brett - das hatten die Kinder noch nie gesehen. Größte Vorsicht war geboten, als die gerade gekneteten und geformten Brote zum Backofen transportiert wurden. Brotbacken auf dem Bauernhof der Familie Zollner in Edt: Das war der Hit beim Gemeindeausflug. Kaiserwetter sorgte für Stimmung, als sich die Kinder mit ihren Eltern und Diakon Hans Köhler morgens um 9 Uhr auf den Weg machten. Erst ging's mit dem Zug nach Straubing, von dort mit dem Bus weiter nach Haselbach und dann wanderten alle gemeinsam nach Edt. Dort hatten die kleinen Bäckerinnen und Bäcker dann alle Hände voll zu tun, um ihre Brote anzuteigen, zu formen und zu backen. Bis die dann im glühenden Holzofen knusprig gebacken waren, gab's eine Brotzeit, außerdem war Zeit, den Bauernhof samt Stall zu erkunden.

Mehr zum Gemeindeausflug auf unserer Homepage unter Gemeinde/Gruppen und Kreise

Wandschmuck für den Gemeindesaal:


Fotos: Petra Preß

Vom Museum in die Pfarrergasse: Einige Wandbehänge aus der Ostendorfer Ausstellung schmücken nun unseren Gemeindesaal. Der hat damit richtig Farbe bekommen und informiert zugleich übers Leben und Wirken des großen Regensburger Malers, der den Reformationsaltar für die Neupfarrkirche schuf. Bevor die riesigen Tücher aber angebracht werden konnten, war Rosi Hopfensberger gefragt: Die Profi-Näherin sorgte für die richtigen Längen und perfekten Nähte! Herzlichen Dank!
Und so sieht der Gemeindesaal jetzt aus: In hellen Farben erzählen die Stoffbahnen Geschichten aus dem Leben des Malers Michael Ostendorfer, der den Reformationsaltar für die Neupfarrkriche schuf.

 

  

Müll-Installation auf der Balustrade

Massenweise Zigarettenkippen, Kronkorken, Weinflaschen, Bierflaschen, Glasscherben, Salatschälchen, Kaffeebecher - malerisch verteilt auf einer Plane am Boden, darüber baumeln an einer Wäscheleinde Pizzaschachteln, Bananenschalen, Getränkekartons und eine Putzmittelflasche: Sammelgut nach zwei sonnigen Tagen und lauen Nächten auf der Balustrade der Neupfarrkirche. Präsentiert am Samstagmittag, 13.10., als  „Müll-Installation“ auf der Balustrade vor dem Eingang zur Kirche. Mitten in der Stadt gelegen ist die Kirche mit ihrer attraktiven Balustrade und den breiten vier Treppen ein beliebter Ort für Stadtbummler, ideal für die kleine Rast mittags, zum Sonnen und Plaudern, in lauen Nächten ein kultiger Treffpunkt für Trinkgelage. Die sichtbaren Folgen waren in der Installation zu besichtigen. So sehr die Gemeinde sich freut, dass die Balustrade um ihre City-Kirche derart anziehend wirkt und belebt ist, so ratlos steht sie den Müllmengen gegenüber. An sonnigen Wochenenden dauert es morgens bis zu zwei Stunden, Treppen und Balustrade zu reinigen, aber auch an Werktagen müssen stets Flaschen, Becher und Pappen eingesammelt, Kippen und Kronkorken gefegt werden. Ein Aufwand, der kaum bis gar nicht mehr zu bewältigen ist. Zugleich sieht sich die Gemeinde in der Verantwortung, Treppen und Balustrade sauber zu halten; denn , regelmäßig kommen Stadtführungen in die historisch bedeutsame Kirche, zahlreiche Touristen besichtigen sie täglich und zudem wird dort eine Welterbe - Ausstellung zum Neubau der Synagoge gezeigtt. Mit der „Müll-Installation“ wollte die Gemeinde auf ihr Dilemma aufmerksam machen.

Fotos: Eckhard Herrmann 

Spiel, Spaß, Singen: Herzliche Einladung zu unserem Kinderchor Singen und Spielen, jeden Donnerstag von 16 - 17 Uhr

Gemeindesaal Pfarrergasse 5, Schaut einfach mal vorbei, 

Anmeldung ist nicht nötig.Mehr Infos bei Diakon Hans Köhler (Tel.: 58 65 028)

Abschied von der Kreuzkirche

Ein jegliches hat seine Zeit: Diese Feststellung aus dem Alten Testament zog sich als roter Faden durch die Predigt, die Pfarrer Thomas Koschnitzke beim Abschiedsgottesdienst von der Kreuzkirche hielt. Als sie vor 55 Jahren eingeweiht wurde, wuchs die Bevölkerung im Regensburger Stadtosten. Die evangelisch-lutherische Kreuzkirche wurde zur Heimat für viele Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaus-siedler. „Kirchenaustritt“ war damals ein Fremd-wort. Ganz anders heute. Immer weniger Menschen fühlen sich an die Kirchen gebunden, die Gemeinden müssen ihre Kräfte bündeln. Auch die Gemeinde der Neupfarrkirche, zu der die Kreuzkirche gehört. Das Geld ist knapp, die Zahl der Ehrenamtlichen überschaubar. Deshalb habe sich der Kirchenvorstand nach jahrelanger Diskussion schließlich dazu durchgerungen, Abschied von der Kreuzkirche zu nehmen. Pfarrer Koschnitzke ging auch auf die Kritik an diesem Schritt ein. So seien manche traurig und verletzt, andere auch verbittert und wütend,  „aus einer Kirche zuzurückzuziehen, das tue man nicht, gerade dann nicht, wenn in der Nähe eine Moschee gebaut wird“. Doch viele haben auch die Notwendigkeit dieser Entscheidung erkannt. Und: Die Kreuzkirche bleibt Kirche - weiter werden dort Schulgottesdienste, die Gottesdienste der Siebenbürger Sachsen sowie die Christ-vesper gefeiert. Und die Altkatholische Gemeinde fühle sich nun hier zuhause. Wenn sich die evangelisch-lutherische Gemeinde aus der Kreuzkirche zurückziehe, werde nicht entwertet, was hier gewesen ist, sagte Pfarrer Koschnitzke. Die Türen der Kreuzkirche bleiben offen, versicherte auch Dekan Eckhard Herrmann und zitierte aus der Stellungnahme seines Vorgängers, Dekan Gottfried Schönauer: Er fühle mit denen, die lange mit der Kreuzkirche verbunden waren. Aber wir sollten alle akzeptieren, dass die Zeiten sich geänder haben. Beim anschließenden Empfang tauschte die Gemeinde Erinnerungen aus - Bedauern und Verständnis auch bei diesem wehmütigen Zusammensein.
 

Jasmin Gerhäußer - die neue Vikarin der Gemeinde

Foto:   Preß 
Am 1. März hat Jasmin Gerhäußer ihr Vikariat in unserer Gemeinde begonnen. Sie hat Theologie in München und in China studiert und Gemeindepraktika in München und Malaysia gemacht. Im Gottesdienst am 11. März wurde sie von Pfarrer Thomas Koschnitzke in ihr Amt eingeführt.  

"Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf die Predigt" - Evangelisch in Regensburg 1517 bis heute
Unter diesem Titel liegen die Vorträge von Dr. Christine Gotfriedsen jetzt gedruckt vor. Die Leiterin des evangelischen Kirchenarchivs schilderte im Rahmen des Reformationsgedenkens 2017 die Regensburger Kirchengeschichte von der Reformation bis heute anhand von Dokumenten und Briefen aus fünf Jahrhunderten:
Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich die Freie Reichsstadt Regensburg offiziell der Reformation anschloss. Als am 15. Oktober 1542 die Reformation in Regensburg eingeführt wurde, änderte sich auch die Kirchenhierarchie in der Stadt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle zur Schönen Maria wurde zur ersten evangelischen Kirche der Stadt und erhielt als neue Pfarre den Namen Neupfarrkirche. Die Geschichte des evangelischen Regensburg ist auch eine Geschichte der Neupfarrkirche, an der viele herausragende Theologen wirkten. Nikolaus Gallus, Salomon Lenz, Jacob Christian Schäffer, um nur einige zu nennen. Leicht war das Zusammenleben mit den Gesandten aus aller Herren Länder nicht immer für die evangelische Gemeinde - so plauderten die hohen Herren oft während des Gottesdienstes miteinander - einer Magd riss am 4. Advent 1731 der Geduldsfaden: "Hört einmal auf zu plaudern und merkt auf das Evangelium" rief sie ihnen zu. Die Anwesenden erstarrten und erwarteten ein Strafgericht für die Magd - doch dieses blieb aus und die Gesandten benahmen sich ein bisschen besser. Solche Anekdoten finden sich immer wieder in der Kirchenbüchern und vermitteln ein lebhaftes Bild des kirchlichen Alltags in Regensburg. Dazu die Integration der Glaubensflüchtlinge, die in Regensburg Zuflucht suchten und fanden, die verheerenden Pestepidemien, die Kontroversen um die Einführung eines neuen Gesangbuches als Ausdruck der theologischen Gegensätze zwischen Pietisten und Rationalisten, immer wieder das konfessionelle Miteinander in der Stadt, und ausführlich und - eindrucksvoll belegt mit einem Gemeindebrief und einer Kanzelabkündigung von 1939 - die Regensburger evangelische Kirche im Nationalsozialismus. Mit einem kurzen Überblick über die Entwicklungen nach 1945 bis heute endet die evangelische Kirchengeschichte der Stadt.
Das Büchlein ist in der Reihe "Regensburger kleine Beiträge zur Heimatgeschichte", Heft 9 erschienen und im Pfarramt, Pfarrergasse 5, für 8,80 Euro erhältlich.

Fair & Nachhaltig

In einem Heft der Landessynode werden die Kirchengemeinden aufgefordert, sich bei Anschaffungen der Gemeinde nach den Kriterien von "fair& nachhaltig" zu richten. Dieses Plädoyer hat der Kirchenvorstand im Mai zur Grundlage seines Beschlusses: Die Kirchengemeinde wird sich in Zukunft von den Grundsätzen nachhaltigen Handelns leiten lassen und beim Einkauf auf umweltfreundliche, regionale und fair gehandelte Produkte setzen.Die Umstellungen erfolgen peu à peu.