Konfirmation

Konfi-Projekt: Kirche damals - heute - morgen

 Foto: Petra Preß
Wie war das damals, bei den Eltern und Großeltern? Als die so alt waren wie die Konfis heute. Was bedeutete damals Kirche? Auf Spurensuche sind die Konfis gegangen mit ihrem Projekt „Kirche damals - heute - morgen“. Und: Wie stellen sie sich selbst die Kirche der Zukunft vor? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft   haben sie im Gottesdienst am 11. März zusammen mit zwei Teamerinnen der Gemeinde präsentiert: Auf Plakaten haben die Konfis ihre Recherche-Ergebnisse und ihre eigenen Ideen festgehalten. Thema auch in der Predigt von Pfarrer Thomas Koschnitzke. Ihre Kirche von Morgen haben die Konfis in einer Zeichnung dargestellt (siehe Foto): Eine Kirche offen für alle, bei der die Gemeinschaft mehr im Mittelpunkt steht. Zum Beispiel auch weiße Wände, die von den Gemeindemitgliedern beschriftet und bemalt werden könnten. Und eine Kanzel, die direkt über dem Altar angesiedelt ist, damit der Pfarrer die gesamte Gemeinde im Blick hat und die Gemeinde ihn.

Sie begleiten unsere Konfis: Die Teamerinnen

Hallo liebe Gemeinde,
hier sind wieder die Teamerinnen der Neupfarrkirche. Wir wurden 2016 konfirmiert und sind bis heute mit viel Freude bei der Arbeit mit den Konfirmanden dabei. In Zukunft wollen wir unsere Arbeit mit den Konfis noch verstärken, z.b. mit Projekten, die wir selbst erarbeiten. Wir haben für das kommende Jahr viele Pläne, nicht nur die Teilnahme an der Konfi-Übernachtung und der Konfi-Freizeit, auch eine eigene Teamerinnen-Freizeit im nächsten Sommer und die Teilnahme am Jugendleiterkurs sind geplant. Wir werden uns nicht nur öfter zur Besprechung unserer Projekte treffen, sondern auch einfach mal so zum Ideenaustausch und gemeinsamen Kochen.
Anabel, Carlotta, Charlotte und Hanna                                                  


21. Mai 2017: Konfirmation in der Neupfarrkirche
Eine große Festgemeinde feierte am Sonntag mit vielen frohen Liedern in der Neupfarrkirche die Konfirmation von sechs jungen Leuten:  Lukas Arnold, Ronja Aulinger, Greta Herbst, Alex Metzler, Timo Renner, Maja Schlerf. Das Foto zeigt die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit der Teamerin Johanna Wannack und den Pfarrern Thomas Koschnitzke und Friedrich Hohenberger. 

Foto: Fotostudio Daniel                                                                                                                   
Mehrere Monate lang haben die Jugendlichen sich mit Glaubensfragen beschäftigt, haben diskutiert, was Christsein im Alltag bedeutet und haben Aufgaben im Gottesdienst übernommen. Nun haben sie ein bewusstes Ja zu Glauben und Gemeinde gesprochen, haben bestätigt - konfirmiert -, was bei der Taufe Eltern und Paten für sie versicherten. Damit sind sie nun zum Abendmahl zugelassen. Sie können in der Gemeinde auch Verantwortung übernehmen, zum Beispiel an Kirchenvorstandswahlen teilnehmen und in Gemeindeversammlungen mitentscheiden. Als Patinnen und Paten können sie Kinder mit dem christlichen Glauben vertraut machen.  Pfarrer Thomas Koschnitzke schlüpfte in seiner Predigt in die Rolle von Martin Luther und erzählte aus dessen Leben: wie er nach heftigen Zweifeln zu Gottvertrauen und innerer Freiheit fand, wie er daraus Stärke und die unerschütterliche Gewissheit gewann, dass der Mensch einen unmittelbaren Zugang zu Gott hat. Zur Erinnerung an ihre Konfirmation im Reformationsjahr erhielten die jungen Leute jeweils einen kleinen Playmobil Luther geschenkt.