Aktuelles

Weihnachten in der Neupfarrkirche:

                                                                  Foto: Preß
Zwei wunderschöne Bäume schmücken die Kirche zur Weihnachtszeit und wie jedes Jahr ist die Krippe mit ihren unterschiedlichen Bildgeschichten aufgestellt. Bei der feierlichen Christvesper am Sonntag Nachmittag leuchtet auch der Weltleuchter strahlend hell. Viele Menschen besuchten die Gottesdienste am Heiligen Abend. Beim Familiengottesdienst am Nachmittag war's sogar rappelvoll in der Kirche! Zum Motto  „Alle erzählten, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.“ hatte Diakon Hans Köhler etwas ganz Besonderes mitgebracht - und die Kinder reckten die Hälse: 

Weihnachtsgeschichten im Adventsstündchen:

Weihnachtsgeschichten hörten die Kinder beim Adventsstündchen und zwischendurch spielte Friderike Lieder auf der Flöte. Die Geschichten haben sich die Kinder ausgesucht - ihre liebste Weihnachtsgeschichte jeweils und sie auch selbst gelesen.  Zum Schluss blieb auch noch Zeit zum Orangen-Bestücken, die die Kinder als nette Erinnerung - neben einem Weihnachtsgedicht - mit nach Hause nehmen konnten. 

Und das waren die Plätzchen von der großen Back-Aktion:

Weihnachtskartenbasteln

 

 

Weltgebetstag der Frauen 2018: "Gottes Schöpfung ist gut": Die Christinnen in Surinam rufen auf zur Bewahrung der Schöpfung. 

Am 2. März 2018 werden wieder auf der ganzen Welt Frauen den Weltgebetstag feiern. Nach dem Grundsatz "Informiert beten, betend handeln" informieren sich Christinnen in vielen Vorbereitungsgruppen über Land und Leute, über die wirtschaftliche Lage, fordern Gerechtigkeit für Frauen ein und gestalten an Hand der Liturgie aus Surinam den Gottesdienst in ihren Gemeinden. Die Neupfarrkirche feiert 2018 mit den Katholikinnen der Innenstadt-Pfarreien in der Kapelle der kath. Akademie in der Ostengasse 27. Die kleine Weltgebetstags-Combo wird wieder im Einsatz sein und bietet vor dem Gottesdienst die Gelegenheit, die vielfältige Musik und die unterschiedlichen Lieder schon mal kennenzulernen: Das Einsingen wird um 18 Uhr anfangen, der Gottesdienst beginnt um 18.30 Uhr. Anschließend gibt es Kostproben aus der Küche Surinams.

Wer sich im vorhinein informieren möchte: Eine übergemeindliche Einführung bietet das Vorbereitungsteam in Regensburg an am 11.01.2018 von 18 bis 20 Uhr im Alumneum (Am Ölberg 2). Der Dokumentarfilm "Dschungeldoktor trifft Schamane" läuft am 23.01. um 19.30 Uhr ebenfalls im Alumneum und am 02.02. um 18 Uhr im Gemeindesaal der Kreuzkirche (Deggendorferstr. 21 c). Auch der 10 Tag für junge Menschen von 10 bis 15 Jahren beschäftigt sich mit Surinam: 25.02. von 16 - 19 Uhr im Gemeindesaal, Pfarrergasse 5.

Zukunft der Kreuzkirche

In der Kreuzkirche feiern wir jetzt zweimal im Monat Gottesdienst, jeweils am 2. und 4. Sonntag. Der Kirchenvorstand hat diese Entscheidung nach langen Diskussionen getroffen. Seit Beginn seiner Amtszeit beschäftigt sich das Gremium damit, welchen Weg die Gemeinde in Zukunft einschlagen soll. Anfang der sechziger Jahren wurde die Kreuzkirche als zweite Kirche der Neupfarrkirchengemeinde für die stark wachsende evangelische Bevölkerung im Stadtosten gebaut. Heute geht die Zahl der Gemeindeglieder zurück, sowohl in der Innenstadt wie auch im Stadtosten. Die  laufenden finanziellen Lasten kann die Gemeinde schon seit einiger Zeit nicht mehr schultern: Zwei Gemeindezentren zu unterhalten ist ihr nicht mehr möglich, das jährliche Defizit kann nur durch Rücklagenentnahme ausgeglichen werden. Die altehrwürdige Neupfarrkirche als zentrale Innenstadtkirche mit bedeutender Geschichte und einer großen Attraktion weit über die eigene Gemeinde hinaus, erfordert erhebliche Anstrengung und eröffnet neue Chancen. Die Kreuzkirche am Stadtrand verliert an Anziehungskraft, weil auch die Bewohner der Neubaugebiete eindeutig stadteinwärts orientiert sind. Deshalb hat sich der Kirchenvorstand bereiterklärt, zwei christlichen Gemeinden, die auf der Suche nach Gottesdiensträumen waren, die Kirche und Gemeinderäume dort zur Verfügung zu stellen: Den Altkatholiken und den Siebten-Tags-Adventisten. Um die Gemeindearbeit in der Innenstadt verstärken zu können, müssen wir die eigenen Kräfte in der Neupfarrkirche einsetzen - deshalb die Entscheidung, die Zahl der Gottesdienste in der Kreuzkirche zu verringern. Beim Gemeindefest am 23. Juli besteht die Möglichkeit zur weiteren Information.

21. Mai 2017: Konfirmation in der Neupfarrkirche

Eine große Festgemeinde feierte am Sonntag mit vielen frohen Liedern in der Neupfarrkirche die Konfirmation von sechs jungen Leuten:  Lukas Arnold, Ronja Aulinger, Greta Herbst, Alex Metzler, Timo Renner, Maja Schlerf. Das Foto zeigt die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit der Teamerin Johanna Wannack und den Pfarrern Thomas Koschnitzke und Friedrich Hohenberger.

Foto: Fotostudio Daniel

Mehrere Monate lang haben die Jugendlichen sich mit Glaubensfragen beschäftigt, haben diskutiert, was Christsein im Alltag bedeutet und haben Aufgaben im Gottesdienst übernommen. Nun haben sie ein bewusstes Ja zu Glauben und Gemeinde gesprochen, haben bestätigt - konfirmiert -, was bei der Taufe Eltern und Paten für sie versicherten. Damit sind sie nun zum Abendmahl zugelassen. Sie können in der Gemeinde auch Verantwortung übernehmen, zum Beispiel an Kirchenvorstandswahlen teilnehmen und in Gemeindeversammlungen mitentscheiden. Als Patinnen und Paten können sie Kinder mit dem christlichen Glauben vertraut machen.  Pfarrer Thomas Koschnitzke schlüpfte in seiner Predigt in die Rolle von Martin Luther und erzählte aus dessen Leben: wie er nach heftigen Zweifeln zu Gottvertrauen und innerer Freiheit fand, wie er daraus Stärke und die unerschütterliche Gewissheit gewann, dass der Mensch einen unmittelbaren Zugang zu Gott hat. Zur Erinnerung an ihre Konfirmation im Reformationsjahr erhielten die jungen Leute jeweils einen kleinen Playmobil Luther geschenkt. 

2. April: Amtseinführung der neuen Studierendenpfarrerin Dr. Gabriele Kainz

Foto: Anabel Preß

Dr. Gabriele Kainz ist die neue Studierendenpfarrerin der Evangelischen Studentengemeinde Regensburg. Als Nachfolgerin von Pfarrer Ernst Reichold, der in Ruhestand gegangen ist, zeichnet sie zusammen mit Pfarrer Friedrich Hohenberger für Programm und Aktivitäten der ESG verantwortlich und ist für Gespräche und Beratung der Studierenden da. Sie wird in der Neupfarrkirche, der Universitätskirche der Stadt, Gottesdienste halten und gehört dem Kirchenvorstand der Gemeinde an. Dr. Gabriele Kainz ist in Lappersdorf aufgewachsen, hat an der Universität München studiert und wurde dort auch mit einer Arbeit zu Franz Marc promoviert. Zuletzt war sie Pfarrerin in St. Lukas in München. Im Pfarrgarten fanden sich im Anschluss an die Amtseinführung durch Dekan Eckhard Herrmann Pfarrer-Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvorstands und der ESG zum Gruppenbild mit Dr. Gabriele Kainz (rechts neben dem Dekan) ein.

Neubau der Synagoge: Eine begleitende Ausstellung in der Neupfarrkirche

Am Brixener Hof baut die Jüdische Gemeinde eine neue Synagoge und ein Gemeindezentrum. Eine Ausstellung zum Neubau, sowie  zum jüdischen Gemeindeleben und zu jüdischen Orten in Regensburg ist bis Februar 2019 in der Neupfarrkirche zu sehen. Mit der laufend aktualisierten Ausstellung soll die Öffentlichkeit über die Planungen und den Baufortschritt der Synagoge unterrichtet werden. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg ist eng mit dem Neupfarrplatz verbunden, auf dem bis zur Vertreibung der Juden 1519 das jüdische Viertel und die Synagoge standen. Im Gedenkjahr 2019 soll der Neubau der Synagoge eingeweiht werden. Zum Ort der Ausstellung erklärte Ilse Danziger, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, sie sei dankbar für das Zeichen der Gemeinschaft, das sich darin zeige. Die Kirchengemeinde ihrerseits, so Pfarrer Thomas Koschnitzke, möchte mit ihrem Engagement an ihre spezielle Beziehung zur Jüdischen Gemeinde erinnern - gerade in Zeiten eines neuen Antisemitismus.  

Fotos: Stadt Regensburg Effenhauser

Kirchen- und Reformationsgeschichte an der Neupfarrkirche

Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich die Freie Reichsstadt Regensburg offiziell der Reformation anschloss. Heftige politische Auseinandersetzungen mit dem Kaiser und langwierige diplomatische Abwägungen waren dieser Entscheidung vorausgegangen. Als am 15. Oktober 1542 die Reformation in Regensburg eingeführt wurde, änderte sich auch die Kirchenhierarchie in der Stadt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle zur Schönen Maria wurde zur ersten evangelischen Kirche der Stadt und erhielt als neue Pfarre den Namen Neupfarrkirche. Der Abendmahlskelch von 1542 - bis heute im Gebrauch der Gemende - erinnert an jenen denkwürdigen Tag, als in der Neupfarrkirche zum ersten Mal das Abendmahl mit Brot und Wein gefeiert wurde. Die Geschichte des evangelischen Regensburg ist auch eine Geschichte der Neupfarrkirche, an der viele herausragende Theologen wirkten.  Dr. Christine Gottfriedsen, die Leiterin des enfangelischen Kirchenarchivs, schilderte in drei Vorträgen diese Geschichte anhand von Dokumenten und Briefen aus fünf Jahrhunderten. Die Vorträge wird die Gemeinde in gedruckter Form herausgeben. Wer sich dafür interessiert, möge sich im Pfarramt bei Frau Kagerer erkundigen.

21.02.2017: Der Ablauf der Reformation in Regensburg 1542 und die neue Kirchenhierarchie in der Stadt

14.03.2017: Das evangelische Regensburg zwischen Offenheit und Enge (1650 - 1800)

04.04.2017: Das evangelische Regensburg als Teil der bayerischen Landeskirche (1800 - 1945) 

Festliche Wiedereinweihung unserer Orgel

"Herr Gott, wir danken dir mit Orgeln und Trompeten...": Eine große Festgemeinde feierte am 25.09. die Wiedereinweihung der Orgel in der Neupfarrkirche. Kurz nach Ostern hatten Mitarbeiter der Orgelbaufirma Utz mit der umfangreichen, überfälligen Instandsetzung begonnen. Immer mehr gravierende Schäden wurden dabei sichtbar, so dass die Orgelsanierung länger dauerte und auch teuerer wurde als vorgesehen. Das Instrument ist jetzt von Grund auf erneuert; u.a. hat sie auch ein neues Register bekommen. Die Gemeinde feierte die Leistung der Orgelbauer mit großem Applaus. Eine Benefizkonzert mit Kirchenmusikdirektor Roman Emilius am Nachmittag rundete die Feierlichkeiten ab. Das dritte Benefizkonzert, das ebenfalls wieder den Farbenreichtum der Orgel darstellen wird, folgt am 18. Oktober um 19 Uhr. Dann stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Johannes Brahms und Eberhard Kraus auf dem Programm. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die Mithilfe beim Finanzieren der Orgelsanierung - und wir sammeln weiter; denn noch fehlen uns rund 10 000 Euro.  Spenden sind also nach wie vor hochwillkommen: Volksbank Regensburg eG IBAN: DE85 7509 0000 0000 0794 48 | Kennwort: Orgelsanierung

Strahlende Gesichter auf der Orgelempore der Neupfarrkirche nach dem Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Orgel: Drei Orgelbauer und ein Organist: Christian Schrembs, Andreas Utz, Kirchenmusikdirektor Roman Emilius und Markus Bäumler:

Foto: Eckhard Herrmann  

Gedenktafel enthüllt

Hier werden Sie Zeugen, wie am Sockel der Neupfarrkirche eine Gedenktafel enthüllt wird. Der Text lautet: "Zur Erinnerung an die evangelischen Christen, die auf der Flucht vor der Verfolgung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert in der evangelischen Reichsstadt Regensburg Zuflucht gefunden haben." Zu der kleinen Zeremonie am 28. April waren OB Schaidinger, Kulturreferent Unger, Karl Beck, der Initiator der Tafel, und in Vertretung der Gemeinde Frau Freudenberg, Frau Stork und Herr Berghoff gekommen. Regionalbischof Weiß vertrat Dekan Herrmann. 

Fair & Nachhaltig

In einem Heft der Landessynode werden die Kirchengemeinden aufgefordert, sich bei Anschaffungen der Gemeinde nach den Kriterien von "fair& nachhaltig" zu richten. Dieses Plädoyer hat der Kirchenvorstand im Mai zur Grundlage seines Beschlusses: Die Kirchengemeinde wird sich in Zukunft von den Grundsätzen nachhaltigen Handelns leiten lassen und beim Einkauf auf umweltfreundliche, regionale und fair gehandelte Produkte setzen.Die Umstellungen erfolgen peu à peu.