Aktuelles

Unser Programm zum Bürgerfest Regensburg

Donnerstag, 22. - Sonntag, 25. Juni 2017 

 

An allen vier Tagen:

10 - 20 Uhr: „Die offene Kirche - ein Rückzugsraum zum Atemholen“. 

22 - 24 Uhr: „Die Neupfarrkirche leuchtet“.

Freitag:

18 - 18.45 Uhr: Andreas Dombert und Peter Nitsch (Gitarre und Kontrabass): Ein Highlight!

Samstag:

10 - 16 Uhr: Kinder - Schminkaktion auf der Balustrade der Neupfarrkirche.

12 - 18 Uhr: Kaffee in der Kirche.

12 Uhr: Kirchenführung: Neupfarrkirche - die Reformationskirche Regensburgs, Treffpunkt in der Kirche. 

17 Uhr: Kinder-Kirchenführung (Gewölbe) für Kinder von 8 - 14 Jahren, maximal 10 Kinder, Treffpunkt in der Kirche.

18 Uhr: Konzert Junior Classic Orchester: Ein Highlight!

Sonntag:

10 Uhr: Kindergottesdienst im Pfarrgarten Pfarrergasse 5. 

(bei Regen im Gemeindesaal) 

10 Uhr: Open Air - Gottesdienst mit Posaunenchor auf dem Neupfarrplatz, im Anschluss (ca 11.15 Uhr) Kirchenführung: Neupfarrkirche - die Reformationskirche Regensburgs.

12 - 18 Uhr: Kaffee in der Kirche.

16 Uhr: Kinder-Kirchenführung (Gewölbe) für Kinder von 8 - 14 Jahren, maximal 10 Kinder, Treffpunkt in der Kirche.18 - 18.30 Uhr: Dekanen - Talk: Eckhard Herrmann und Roman Gerl - Regensburgs - Dekane im Gespräch: Ein Highlight!

 

Zukunft der Kreuzkirche

In der Kreuzkirche feiern wir jetzt zweimal im Monat Gottesdienst, jeweils am 2. und 4. Sonntag. Der Kirchenvorstand hat diese Entscheidung nach langen Diskussionen getroffen. Seit Beginn seiner Amtszeit beschäftigt sich das Gremium damit, welchen Weg die Gemeinde in Zukunft einschlagen soll. Anfang der sechziger Jahren wurde die Kreuzkirche als zweite Kirche der Neupfarrkirchengemeinde für die stark wachsende evangelische Bevölkerung im Stadtosten gebaut. Heute geht die Zahl der Gemeindeglieder zurück, sowohl in der Innenstadt wie auch im Stadtosten. Die  laufenden finanziellen Lasten kann die Gemeinde schon seit einiger Zeit nicht mehr schultern: Zwei Gemeindezentren zu unterhalten ist ihr nicht mehr möglich, das jährliche Defizit kann nur durch Rücklagenentnahme ausgeglichen werden. Die altehrwürdige Neupfarrkirche als zentrale Innenstadtkirche mit bedeutender Geschichte und einer großen Attraktion weit über die eigene Gemeinde hinaus, erfordert erhebliche Anstrengung und eröffnet neue Chancen. Die Kreuzkirche am Stadtrand verliert an Anziehungskraft, weil auch die Bewohner der Neubaugebiete eindeutig stadteinwärts orientiert sind. Deshalb hat sich der Kirchenvorstand bereiterklärt, zwei christlichen Gemeinden, die auf der Suche nach Gottesdiensträumen waren, die Kirche und Gemeinderäume dort zur Verfügung zu stellen: Den Altkatholiken und den Siebten-Tags-Adventisten. Um die Gemeindearbeit in der Innenstadt verstärken zu können, müssen wir die eigenen Kräfte in der Neupfarrkirche einsetzen - deshalb die Entscheidung, die Zahl der Gottesdienste in der Kreuzkirche zu verringern. Beim Gemeindefest am 23. Juli besteht die Möglichkeit zur weiteren Information.

21. Mai 2017: Konfirmation in der Neupfarrkirche

Eine große Festgemeinde feierte am Sonntag mit vielen frohen Liedern in der Neupfarrkirche die Konfirmation von sechs jungen Leuten:  Lukas Arnold, Ronja Aulinger, Greta Herbst, Alex Metzler, Timo Renner, Maja Schlerf. Das Foto zeigt die Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen mit der Teamerin Johanna Wannack und den Pfarrern Thomas Koschnitzke und Friedrich Hohenberger.

Foto: Fotostudio Daniel

Mehrere Monate lang haben die Jugendlichen sich mit Glaubensfragen beschäftigt, haben diskutiert, was Christsein im Alltag bedeutet und haben Aufgaben im Gottesdienst übernommen. Nun haben sie ein bewusstes Ja zu Glauben und Gemeinde gesprochen, haben bestätigt - konfirmiert -, was bei der Taufe Eltern und Paten für sie versicherten. Damit sind sie nun zum Abendmahl zugelassen. Sie können in der Gemeinde auch Verantwortung übernehmen, zum Beispiel an Kirchenvorstandswahlen teilnehmen und in Gemeindeversammlungen mitentscheiden. Als Patinnen und Paten können sie Kinder mit dem christlichen Glauben vertraut machen.  Pfarrer Thomas Koschnitzke schlüpfte in seiner Predigt in die Rolle von Martin Luther und erzählte aus dessen Leben: wie er nach heftigen Zweifeln zu Gottvertrauen und innerer Freiheit fand, wie er daraus Stärke und die unerschütterliche Gewissheit gewann, dass der Mensch einen unmittelbaren Zugang zu Gott hat. Zur Erinnerung an ihre Konfirmation im Reformationsjahr erhielten die jungen Leute jeweils einen kleinen Playmobil Luther geschenkt. 

2. April: Amtseinführung der neuen Studierendenpfarrerin Dr. Gabriele Kainz

Foto: Anabel Preß

Dr. Gabriele Kainz ist die neue Studierendenpfarrerin der Evangelischen Studentengemeinde Regensburg. Als Nachfolgerin von Pfarrer Ernst Reichold, der in Ruhestand gegangen ist, zeichnet sie zusammen mit Pfarrer Friedrich Hohenberger für Programm und Aktivitäten der ESG verantwortlich und ist für Gespräche und Beratung der Studierenden da. Sie wird in der Neupfarrkirche, der Universitätskirche der Stadt, Gottesdienste halten und gehört dem Kirchenvorstand der Gemeinde an. Dr. Gabriele Kainz ist in Lappersdorf aufgewachsen, hat an der Universität München studiert und wurde dort auch mit einer Arbeit zu Franz Marc promoviert. Zuletzt war sie Pfarrerin in St. Lukas in München. Im Pfarrgarten fanden sich im Anschluss an die Amtseinführung durch Dekan Eckhard Herrmann Pfarrer-Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvorstands und der ESG zum Gruppenbild mit Dr. Gabriele Kainz (rechts neben dem Dekan) ein.

Neubau der Synagoge: Eine begleitende Ausstellung in der Neupfarrkirche

Am Brixener Hof baut die Jüdische Gemeinde eine neue Synagoge und ein Gemeindezentrum. Eine Ausstellung zum Neubau, sowie  zum jüdischen Gemeindeleben und zu jüdischen Orten in Regensburg ist bis Februar 2019 in der Neupfarrkirche zu sehen. Mit der laufend aktualisierten Ausstellung soll die Öffentlichkeit über die Planungen und den Baufortschritt der Synagoge unterrichtet werden. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg ist eng mit dem Neupfarrplatz verbunden, auf dem bis zur Vertreibung der Juden 1519 das jüdische Viertel und die Synagoge standen. Im Gedenkjahr 2019 soll der Neubau der Synagoge eingeweiht werden. Zum Ort der Ausstellung erklärte Ilse Danziger, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, sie sei dankbar für das Zeichen der Gemeinschaft, das sich darin zeige. Die Kirchengemeinde ihrerseits, so Pfarrer Thomas Koschnitzke, möchte mit ihrem Engagement an ihre spezielle Beziehung zur Jüdischen Gemeinde erinnern - gerade in Zeiten eines neuen Antisemitismus.  

Fotos: Stadt Regensburg Effenhauser

Kirchen- und Reformationsgeschichte an der Neupfarrkirche

Es dauerte gut 20 Jahre, bis sich die Freie Reichsstadt Regensburg offiziell der Reformation anschloss. Heftige politische Auseinandersetzungen mit dem Kaiser und langwierige diplomatische Abwägungen waren dieser Entscheidung vorausgegangen. Als am 15. Oktober 1542 die Reformation in Regensburg eingeführt wurde, änderte sich auch die Kirchenhierarchie in der Stadt. Die ehemalige Wallfahrtskapelle zur Schönen Maria wurde zur ersten evangelischen Kirche der Stadt und erhielt als neue Pfarre den Namen Neupfarrkirche. Der Abendmahlskelch von 1542 - bis heute im Gebrauch der Gemende - erinnert an jenen denkwürdigen Tag, als in der Neupfarrkirche zum ersten Mal das Abendmahl mit Brot und Wein gefeiert wurde. Die Geschichte des evangelischen Regensburg ist auch eine Geschichte der Neupfarrkirche, an der viele herausragende Theologen wirkten.  Dr. Christine Gottfriedsen, die Leiterin des enfangelischen Kirchenarchivs, schildert in drei Vorträgen diese Geschichte anhand von Dokumenten und Briefen aus fünf Jahrhunderten. Die Vorträge wird die Gemeinde im Herbst in gedruckter Form herausgeben. Wer sich dafür interessiert, möge sich im Pfarramt bei Frau Kagerer erkundigen.

21.02.2017: Der Ablauf der Reformation in Regensburg 1542 und die neue Kirchenhierarchie in der Stadt

14.03.2017: Das evangelische Regensburg zwischen Offenheit und Enge (1650 - 1800)

04.04.2017: Das evangelische Regensburg als Teil der bayerischen Landeskirche (1800 - 1945) 

Jahreskalender 2017 zum Ostendorfer Altar

Mit dem Reformationstag 2016 bginnen die Veranstaltungen zu 500 Jahre Reformation. In Regensburg ist u.a. eine große Ausstellung zum Maler Michael Ostendorfer geplant, der 1555 einen Reformationsaltar für die Neupfarrkirche gefertigt hat.  „Michael Ostendorfer - Reformationsgeschichte meisterlich erzählt“ - unter diesem Titel hat die Stadt Regensburg in Kooperation mit der Gemeinde Neupfarrkirche auch ihren Jahreskalender 2017 mit Motiven des Altars herausgegeben. Der Fotograf Jürgen M. Pietsch hat den restaurierten Altar intensiv studiert und für die einzelnen Monatsblätter Details aus dem Altar ausgewählt, die die Meisterschaft Ostendorfers besonders deutlich zeigen. Der Kalender ist auch im Pfarramt und nach den Gottesdiensten in der Kirche zu erwerben.      Heute steht der wertvolle Altar im historischen Museum und wird im nächsten Jahr Mittelpunkt der großen Ostendorfer Ausstellung sein. Michael Ostendorfer  schuf mit seinem Hauptwerk ein großartiges Dokument der reformatorischen Neuorientierung und setzte die theologischen Grundlagen des kirchlichen Neuaufbruchs genial ins Bild. Die Fotos von Jürgen Pietsch zeigen die Gesamtansicht des Altars und ein Detail aus dem Abendmahlbild. Deutlich zu erkennen ist dabei auch der Reformationskelch von 1542, der bis heute im Gebrauch ist.

Festliche Wiedereinweihung unserer Orgel

"Herr Gott, wir danken dir mit Orgeln und Trompeten...": Eine große Festgemeinde feierte am 25.09. die Wiedereinweihung der Orgel in der Neupfarrkirche. Kurz nach Ostern hatten Mitarbeiter der Orgelbaufirma Utz mit der umfangreichen, überfälligen Instandsetzung begonnen. Immer mehr gravierende Schäden wurden dabei sichtbar, so dass die Orgelsanierung länger dauerte und auch teuerer wurde als vorgesehen. Das Instrument ist jetzt von Grund auf erneuert; u.a. hat sie auch ein neues Register bekommen. Die Gemeinde feierte die Leistung der Orgelbauer mit großem Applaus. Eine Benefizkonzert mit Kirchenmusikdirektor Roman Emilius am Nachmittag rundete die Feierlichkeiten ab. Das dritte Benefizkonzert, das ebenfalls wieder den Farbenreichtum der Orgel darstellen wird, folgt am 18. Oktober um 19 Uhr. Dann stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger, Johannes Brahms und Eberhard Kraus auf dem Programm. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die Mithilfe beim Finanzieren der Orgelsanierung - und wir sammeln weiter; denn noch fehlen uns rund 10 000 Euro.  Spenden sind also nach wie vor hochwillkommen: Volksbank Regensburg eG IBAN: DE85 7509 0000 0000 0794 48 | Kennwort: Orgelsanierung

Strahlende Gesichter auf der Orgelempore der Neupfarrkirche nach dem Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Orgel: Drei Orgelbauer und ein Organist: Christian Schrembs, Andreas Utz, Kirchenmusikdirektor Roman Emilius und Markus Bäumler:

Foto: Eckhard Herrmann   

Friedensgebet in der Neupfarrkirche

Angesichts von Kriegen und Terror, die immer mehr Länder erschüttern, will das Friedensgebet ein stiller Treffpunkt für Besinnung und Gebet sein. Immer montags um 19 Uhr lädt die Gemeindes deshalb zum ökumenischen Friedensgebet ein. Gedacht wird der Millionen Menschen, die auf der Flucht vor Verfolgung, Hoffnungslosigkeit, Hunger und Not sind. Zuspruch und Ermutigung will die Andacht auch denen vermitteln, die sich ratlos und hilflos fühlen angesichts des erschreckenden Elends. Das Friedensgebet bietet Freiraum zum Innehalten, Nachdenken, Austauschen.  

Gedenktafel enthüllt

Hier werden Sie Zeugen, wie am Sockel der Neupfarrkirche eine Gedenktafel enthüllt wird. Der Text lautet: "Zur Erinnerung an die evangelischen Christen, die auf der Flucht vor der Verfolgung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert in der evangelischen Reichsstadt Regensburg Zuflucht gefunden haben." Zu der kleinen Zeremonie am 28. April waren OB Schaidinger, Kulturreferent Unger, Karl Beck, der Initiator der Tafel, und in Vertretung der Gemeinde Frau Freudenberg, Frau Stork und Herr Berghoff gekommen. Regionalbischof Weiß vertrat Dekan Herrmann. 

Fair & Nachhaltig

In einem Heft der Landessynode werden die Kirchengemeinden aufgefordert, sich bei Anschaffungen der Gemeinde nach den Kriterien von "fair& nachhaltig" zu richten. Dieses Plädoyer hat der Kirchenvorstand im Mai zur Grundlage seines Beschlusses: Die Kirchengemeinde wird sich in Zukunft von den Grundsätzen nachhaltigen Handelns leiten lassen und beim Einkauf auf umweltfreundliche, regionale und fair gehandelte Produkte setzen.Die Umstellungen erfolgen peu à peu.